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iPhone 18 Pro und 18 Pro Max: Dynamic-Island-Verbesserung mit Pferdefuß
Apple hat seine Kamera-Insel bei den neuesten iPhones verkleinert – und schafft dadurch Raum. Allerdings nicht für alle Arten von Live-Aktivitäten.
Zu den neuen Features der beiden neuen iPhone-Modelle 18 Pro und 18 Pro Max zählt eine verbesserte Dynamic Island. Apples Kameraeinbuchtung ist geschrumpft und ermöglicht es nun, drei statt nur zwei gerade laufender Aktivitäten anzuzeigen. Allerdings hat die Sache einen Nachteil: Nur zwei der drei dieser „Live Activitites“, wie Apple die Funktion nennt, dürfen aus beliebigen Apps stammen. Eine muss sich stets aus Systemfunktionen stammen. Diesen Pferdefuß hat der Code-Leak-Experte pdfu in Apples Software entdeckt, nachdem es zuvor auch Usern schon aufgefallen war. Das macht die Dynamic-Island-Verkleinerung insgesamt weniger nützlich, als von Apple zunächst propagiert.
iOS 27 erlaubt es in der aktuellen Version, die Dynamic Island aufgrund des gewonnenen Bildschirmplatzes mit drei Dingen zu beschicken. Das können etwa Lieferinfos von DHL, ankommende Taxen von Freenow oder Fahrten von Uber sein. Weiterhin sind die üblichen Systemaktivitäten greifbar, etwa die Wiedergabe von Musik oder Podcasts und die Navigation.
Versucht man nun aber, drei Live-Aktivitäten zu starten, wird es schwierig: Dann werden jeweils nur zwei angezeigt, falls diese aus Drittanbieter-Apps stammen. Nachgestellt hat pdfu dies im Xcode-Simulator. „Die dritte Live-Aktivität muss eine Systemaktivität sein, wie beispielsweise ‚Aktuelle Wiedergabe‘, Navigation oder ein laufendes Gespräch.“ Warum dies Apple so festgelegt hat, ist unklar, möglicherweise werden Platzprobleme befürchtet. Allerdings könnte Apple dies vermutlich per Software lösen.
Die Änderung, die die geschrumpfte Dynamic Island überhaupt erst möglich macht, hat mit Hardware-Veränderungen beim iPhone 18 Pro und 18 Pro Max zu tun: Die Infrarotsensorik für die Gesichtserkennung Face ID steckt nun erstmals unter dem Bildschirm – genauer: auf der oberen linken Seite. Im Alltag fällt das nicht auf, die darüber liegenden Bildpunkte fallen etwas heller aus.
Allerdings kann es unter Umständen Probleme geben: Wenn man das iPhone beim Einsperren so hält, dass der Sensorbereich verdeckt ist, funktioniert Face ID nicht mehr. Auch manche Display-Schutzfolien sorgen, so berichten ist nutzer, für Ärger. Zudem hatte Apple im Rahmen der Sensorverrückung auch ein Softwareproblem mit Abstürzen. Dieses soll seit iOS 27.0.1 behoben sein,
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