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Microsoft: Event mit Surface Laptop Ultra, RTX Spark und neuen Windows-Features
von Carsten Knobloch
6. Okt. 2026 |
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Microsoft lädt bekanntlich am 7. Oktober zu einem Event, bei dem sich alles um neue Surface-Hardware, Windows und die Zusammenarbeit mit Nvidia drehen wird. Nachdem der Copilot-PC-Start vor zwei Jahren von viel Kritik rund um Recall begleitet wurde, will das Unternehmen dieses Mal wohl vor allem Entwickler und Kreative ansprechen, die bisher sicherlich bevorzugt zum Mac greifen.
Im Mittelpunkt der Hardware-Vorstellung steht laut Bericht und nicht überraschend das Surface Laptop Ultra, das auf Nvidias neuem RTX-Spark-Superchip basiert (Kombination aus Grace-CPU und Blackwell-RTX-Grafik). Microsoft zielt damit direkt auf lokale KI-Berechnungen ab. Das Gerät soll in der Lage sein, KI-Modelle mit bis zu 120 Milliarden Parametern vollständig lokal und ohne Cloud-Anbindung auszuführen.
Geplant sind offenbar zwei Hauptkonfigurationen: eine Variante mit 18-Core-CPU und 5.120 GPU-Kernen (mit 24 GB oder 32 GB RAM) sowie ein größeres Modell mit 20-Core-CPU und 6.144 GPU-Kernen, das mit bis zu 128 GB Unified Memory bestückt werden kann.
Das Notebook soll auch im Akkubetrieb nahezu 100 Prozent der vollen Leistung liefern, anstatt wie viele klassische Windows-Laptops gedrosselt zu werden. Schaut man sich die Konfigurationen an, dann dürfte einem klar werden: Das erfordert ordentlich Reibung zwischen Daumen und Zeigefinger, einen Igel darf man da nicht in der Tasche haben. Ich bin mal auf den deutschen Preis gespannt.
Beim Display setzt Microsoft auf ein 15 Zoll großes PixelSense-Ultra-Touchpanel (ca. 38,1 cm Diagonale) mit bis zu 2.000 Nits Spitzenhelligkeit im HDR-Modus und Dolby Vision. Dazu kommen ein vergrößertes haptisches Trackpad, Dolby-Atmos-Lautsprecher und ein solider Anschluss-Mix inklusive drei USB-C-Ports, USB-A, HDMI sowie einem vollwertigen SD-Kartenleser. Bei den USB-C-Anschlüssen könnte Microsoft zudem einen magnetischen Abreißschutz ähnlich dem alten Surface Connect integrieren.
Auf der Software-Seite will Microsoft zeigen, wie Windows 11 künftig mit agentenbasierten Workflows umgeht. Das Betriebssystem soll Aufgaben über lokale KI-Agenten abwickeln können, wofür unter anderem die hauseigenen Modelle Aion Instruct, Aion Plan und MAI Code Flash direkt auf dem Rechner laufen.
Ebenfalls erwartet werden flexiblere Speicheroptionen für Windows, mit denen Nutzer festlegen können, wie viel Unified Memory der GPU zugewiesen wird. Abgerundet wird das Software-Paket durch weitere Anpassungen an der Oberfläche auf WinUI-Basis, Optimierungen an der Prism-Emulation sowie eine überarbeitete Spracheingabe. Das Event wird per Livestream übertragen, alternativ könnt ihr auch danach bei uns reinschauen, ich werde das Ganze sicherlich kurz zusammenfassen - und ich hoffe auf ein paar Überraschungen auch für den Otto-Normal-Nutzer.
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