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Modern Warfare 4: Infinity Ward enthüllt alle Details zum massiv erweiterten DMZ-Modus
Der Extraction-Shooter legt den Fokus künftig voll auf Action statt Looting. Das Studio verspricht eine neue Map, härtere KI-Bosse und eine voll begehbare Basis.
Infinity Ward, das Studio hinter Call of Duty: Modern Warfare 4, setzt große Hoffnungen in DMZ. Der Extraction-Shooter-Modus soll zu einem weiteren wichtigen Standbein der Serie heranwachsen. Ein ausführlicher Blogpost sowie ein neues Entwicklertagebuch verraten nun mehr über die Ziele des Studios. Außerdem erfahren wir, wie das neue DMZ auf der Beta aus Modern Warfare 2 von 2022 aufbaut.
Infinity Ward hofft, dass der neue DMZ-Modus das Genre spürbar bereichert. Die Entwickler bezeichnen den Modus mehrfach als "Action-Extraction-Shooter". Sie betonen damit den Fokus auf Kämpfe und Action statt auf ständige Menü-Navigation und Looting – zwei Elemente, die bei anderen Vertretern des Genres oft dominieren. Natürlich gibt es diese Aspekte in DMZ ebenfalls. Was das Studio jedoch bisher zeigte, deutet auf eine flotte UI hin: Klare Icons und fließende Abläufe sorgen für schnelle Navigation und verhindern lästige Pausen.
DMZ startete ursprünglich 2022 als Beta-Modus in Call of Duty: Modern Warfare 2. Als klassischer Extraction-Shooter müssen Spieler auf einer großen Karte Loot sammeln, Fraktions-Missionen erfüllen und lebend mit dem Helikopter entkommen, bevor sie ihre Beute dauerhaft sichern können.
DMZ bietet ein komplett vom restlichen Spiel getrenntes Fortschrittssystem. Ganze 70 Level könnt ihr hier aufsteigen – und das nur, indem ihr den Modus aktiv spielt. Wenig überraschend bringt DMZ auch eine eigene Wirtschaft mit sich. Gesammeltes Geld und Crafting-Materialien bleiben zwischen den Runden erhalten. Das macht den Modus im Grunde zu einem Spiel im Spiel. Bestimmte Elemente teilt sich DMZ jedoch weiterhin mit den regulären Multiplayer-Modi von Modern Warfare 4 sowie dem Battle Royale Warzone, wie zum Beispiel den Waffenfortschritt.
Auf der DMZ-Map Haijin tummelt sich laut Infinity Ward die größte Anzahl an KI-Gegnern, die das Studio je erschaffen hat. Genau wie in der Beta von 2022 sollt ihr Missionen und Nebenoperationen annehmen, um XP zu sammeln. Ihr erkundet die Karte und legt euch mit unterschiedlichsten Feinden an – darunter natürlich auch andere Spieler. Neu in Modern Warfare 4 ist der Deployment-Bildschirm. Hier wählt ihr schon vor dem Start eines Matches aus verschiedenen Missionstypen und spart so wertvolle Zeit. Wer möchte, kann einen Run aber auch völlig ohne festes Ziel starten und Aufträge ganz organisch unterwegs finden.
Zudem haben die Entwickler die Intensität der KI-Gegner ordentlich nach oben geschraubt und die Schwierigkeitsgrade erweitert. Das sorgt für eine dynamischere Feindverteilung auf der gesamten Karte. Die Gegner unterteilen sich nun in vier Aggressions- und Stärkestufen. Die härtesten Brocken – die sogenannten Commander – streifen über die Map und werden von einer Truppe zäher Elitesoldaten bewacht. An denen müsst ihr erst einmal vorbei, bevor ihr euch den Commander zur Brust nehmen könnt.
Auch die Meta-Progression hat das Team im Vergleich zur 2022er-Beta kräftig ausgebaut. Alle Spieler besitzen nun eine Heimatbasis namens Forward Operating Base (FOB). In diesem Areal könnt ihr frei herumlaufen und es erkunden – auch gemeinsam mit den anderen Mitgliedern eurer Party. Der Bereich erinnert an das Hideout aus Escape from Tarkov oder ähnliche Hubs in anderen Extraction-Shootern. Er beherbergt zudem verschiedene wichtige interaktive Stationen, die ihr nach jedem Run ansteuert.
In der FOB verwaltet ihr eure aktiven Operatoren, durchstöbert euer Lager, baut euer Loadout zusammen und passt Waffen an. Diese ballert ihr dann auf dem Schießstand Probe, nehmt Aufträge – sogenannte Orders – an und öffnet eure erbeuteten Loot-Packs. Die FOB verfügt außerdem über einen 3D-Drucker. Hier nutzt ihr auf dem Schlachtfeld gesammelte Materialien, um nützliche Items herzustellen.
Zusätzlich bietet die Basis einen Händler, der Waffen und andere Gegenstä