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Suche geht weiter: Wer wird Nachfolger von UN-Generalsekretär Guterres?
Bei der UN ist weiterhin offen, wer neuer Generalsekretär wird. Die fünfzehn Mitgliedsstaaten im Sicherheitsrat konnten auch bei ihrer fünften Probeabstimmung keine Vorentscheidung erreichen.
Die gute Nachricht: Nach der fünften Probeabstimmung lichtet sich das Bewerberfeld. Unter den sieben Kandidatinnen und Kandidaten bleibt nur noch eine übrig mit realistischen Chancen auf die Nachfolge von Antonio Guterres: Es ist die frühere Vizepräsidentin von Costa Rica, Rebeca Grynspan.
Bis zu ihrer Kandidatur war die 70-jährige Generalsekretärin der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung - UNCTAD. In dieser Funktion vermittelte sie 2022 das Getreideabkommen zwischen der Ukraine und Russland.
Die schlechte Nachricht für Grynspan: Bei der fünften Probeabstimmung unter den 15 Mitgliedsstaaten gab es für sie sechs Gegenstimmen, drei mehr als zuvor.
Zwei Männer und vier Frauen kämpfen um die Nachfolge für das Amt des UN-Generalsekretärs.
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Keine positive Dynamik also für Grynspan, weshalb immer wahrscheinlicher wird, dass sich die fünf Veto-Mächte in den nächsten Wochen doch wieder auf die Suche nach einer ganz neuen Person machen, die bisher gar nicht kandidiert hat.
Das von der früheren Präsidentin der UN-Generalversammlung, Annalena Baerbock, organisierte transparente Auswahlverfahren mit Bewerbergesprächen und Townhall-Debatte wäre dann gescheitert.
Ob es tatsächlich soweit kommt, entscheidet sich voraussichtlich am 16. Oktober. Dann wird im UN-Sicherheitsrat erstmals mit farbigen Wahlzetteln abgestimmt. Dadurch wird sichtbar, wie viele Veto-Mächte Grynspan weiter ablehnen.
Senkt nur eine Veto-Macht den Daumen, könnte sie zumindest weiter hoffen. Sind zwei oder mehr Veto-Mächte gegen sie, müsste die Suche nach einer Guterres-Nachfolge von vorne beginnen.
In ihrer einjährigen Amtszeit brachte Baerbock Veränderungen auf den Weg - stieß aber auch auf Widerstand.
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