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Docs 6.0.0: Kollaborationsserver yhub ersetzt Hocuspocus
La Suite Docs 6.0.0 ist erschienen. Der neue Kollaborationsserver yhub ersetzt Hocuspocus. Dokumente lassen sich nun auch als Markdown herunterladen.
La Suite Docs ist in Version 6.0.0 erschienen. Die größte Änderung betrifft die technische Grundlage der gemeinsamen Bearbeitung von Dokumenten: Der neue Kollaborationsserver yhub ersetzt Hocuspocus. Außerdem können Nutzer Dokumente samt Unterdokumenten duplizieren. Dokumente lassen sich nun auch als Markdown herunterladen. Auch der Umgang mit unterbrochenen Verbindungen wurde überarbeitet.
Docs ist ein quelloffener Editor, in dem Anwender ihre Dokumente gemeinsam bearbeiten und strukturieren können. Das Projekt richtet sich unter anderem an öffentliche Einrichtungen und Unternehmen; beteiligt sind die französische Digitalbehörde DINUM und das deutsche Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS). Die letzte Hauptversion Docs 5.0.0 erschien im Mai 2026. Sie umfasste vor allem Änderungen an der Dokument-API.
yhub übernimmt die Synchronisation der Editoren und stellt Dokumentinhalte sowie den Bearbeitungsverlauf bereit. Für bisher in S3 gespeicherte Dokumente sieht das Release eine schrittweise Übernahme samt Versionshistorie vor. Der bisherige y-provider bleibt für die Formatkonvertierung zuständig. Details zur Umstellung und die zugehörigen Änderungen an Backend und Frontend finden sich in den Release Notes zu Docs 6.0.0.
Der Editor hält nun eine lokale Kopie geöffneter Dokumente vor, damit sie auch ohne Verbindung bearbeitbar bleiben. Kommt keine WebSocket-Verbindung zustande, kann er auf HTTP-Polling ausweichen. Offline-Bearbeitung gab es bei Docs bereits zuvor: Neu ist nicht die Funktion an sich, sondern der Umgang mit lokalen Dokumentkopien und Verbindungsproblemen.
Im Frontend lassen sich Dokumente jetzt zusammen mit ihren Unterdokumenten duplizieren. Wer Inhalte außerhalb von Docs weiterverwenden will, kann sie als Markdown herunterladen. Eingefügte Links auf andere Docs-Dokumente wandelt der Editor in interne Verweise um.
Hinzu kommt ein Backend-Endpunkt für Erwähnungen, der E-Mail-Benachrichtigungen mit einer Wartezeit zwischen den Nachrichten begrenzt. Vor dem Upload zu großer Anhänge warnt das Frontend nun anhand der vom Backend bereitgestellten Größenbegrenzung.
Mit dem Serverwechsel entfallen bisherige Endpunkte für Dokumentinhalte und Versionen; auch der Endpunkt documents/{id}/can-edit/ wird entfernt. Der JWKS-Endpunkt zieht von /api/{version}/jwks nach /external_api/{version}/jwks um.
Für den Betrieb ergänzt Version 6.0.0 unter anderem optional aktivierbare Prometheus-Metriken für Backend und yhub sowie Werkzeuge für Lasttests.
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