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Deutsche Telekom: Aufträge für sieben Millionen Glasfaser-Wohnungen
von Carsten Knobloch
9. Okt. 2026 |
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Die Deutsche Telekom meldet einen Meilenstein beim Ausbau in Mehrparteienhäusern: Nach eigenen Angaben liegen mittlerweile Aufträge der Immobilienwirtschaft für den Glasfaser-Ausbau von insgesamt sieben Millionen Wohneinheiten vor. Wohnungsunternehmen, Verwaltungen und Projektentwickler wollen damit den bisherigen Rückstand bei Mehrfamilienhäusern aufholen, der im Vergleich zu Ein- und Zweifamilienhäusern durch komplexere Abstimmungen zwischen Eigentümern, Bewohnern und Netzbetreibern geprägt war.
Für Mieter und Eigentümer setzt die Telekom weiterhin auf das Open-Access-Prinzip. Ähnlich wie beim klassischen Kupfer- und DSL-Netz können rund 45 nationale und regionale Anbieter die verlegte Glasfaser-Infrastruktur als Wholesale-Partner mieten. Wer in einem solchen Gebäude wohnt, ist bei der Wahl des Tarifs also nicht zwingend auf die Telekom festgelegt, sondern kann auch auf Angebote von Drittanbietern zurückgreifen.
Um den Ausbau großer Bestände zu beschleunigen, setzt man auf standardisierte Rahmenvereinbarungen mit Immobilienverbänden. Zusätzlich gibt es bundesweit rund 50 Ausbau-Kooperationen mit Stadtwerken und regionalen Betreibern, die teilweise das physische Netz vor Ort errichten, während der spätere Betrieb als offene Plattform erfolgt.
In den kommenden drei Jahren will die Telekom zusätzlich 800 Millionen Euro in den Glasfaser-Ausbau stecken, ergänzend zu den bereits laufenden Investitionsprogrammen. Der Schwerpunkt soll sich dabei verschieben: Entscheidend sei künftig nicht mehr allein, wie viele Gebäude an einer Straße vorbereitet sind, sondern wie schnell der nutzbare Anschluss direkt in der Wohnung ankommt. Wie sieht es bei euch in der Mietwohnung aus, liegt schon echte Glasfaser bis in die Bude?
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