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Deutsche Post: Briefe und Pakete könnten spürbar teurer werden
von Carsten Knobloch
12. Okt. 2026 |
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Wer ab 2027 noch echte Briefe verschickt oder Pakete über die Deutsche Post aufgibt, muss sich vermutlich auf höhere Preise einstellen. Die Bundesnetzagentur, also die staatliche Behörde, die auch über die Portopreise wacht, hat ihren Vorschlag für die kommenden Jahre vorgelegt. Demnach darf die Post die Preise für Briefe im Schnitt um rund 20 Prozent anheben, bei Paketen steht ein Plus von knapp 11 Prozent im Raum.
Tja: Immer weniger Menschen schreiben klassische Briefe auf Papier. Fast jeder nutzt heutzutage E-Mails, Messenger wie WhatsApp oder digitale Dokumente. Aber: Die Postboten müssen trotzdem jeden Tag ihre Runden drehen, Transporter fahren und Filialen betrieben werden, egal ob am Ende zehn Briefe in der Tasche stecken oder hundert. Die festen Kosten bleiben also fast gleich hoch, verteilen sich aber auf viel weniger Briefe. Gleichzeitig sind in den letzten Jahren durch die allgemeine Teuerung auch Dinge wie Benzin, Strom und Löhne teurer geworden.
Die genannten Zahlen sind der Rahmen, den die Behörde der Post zugestehen möchte. Bis Ende Oktober 2026 können sich noch verschiedene Verbände und Beteiligte dazu äußern, die endgültige Entscheidung fällt dann im November. Wie und ob die Post die Erhöhung am Ende genau auf die einzelnen Produkte verteilt, etwa auf den normalen Standardbrief oder Einschreiben, legt das Unternehmen danach selbst fest.
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