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Doom-Komponist Mick Gordon erteilt generativer KI eine klare Absage
Der Australier betont auf der PAX Australia die Überlegenheit menschlicher Kreativität. Für Warhammer 40.000: Boltgun 2 steuert er neue Musik bei.
Die experimentelle Musik des australischen Komponisten Mick Gordon habt ihr wahrscheinlich schon einmal gehört, etwa in Killer Instinct von 2013 oder im 2016 veröffentlichten Shooter Doom.
Für Letzteren verwendete er echte Kettensägengeräusche, um daraus einzigartige Gitarrenriffs zu produzieren. Er setzt also auf Handgemachtes. Angesichts dessen überrascht es nicht, dass er sich gegenüber der Verwendung von generativer KI sehr zurückhaltend zeigt – um es noch freundlich auszudrücken.
Der australische Musiker Mick Gordon wurde weltweit für seine charakteristischen, aggressiven Industrial- und Metal-Soundtracks bekannt. Neben Doom (2016) und Doom Eternal vertonte er auch Titel wie Wolfenstein und Killer Instinct.
"Scheiß auf KI", sagt Gordon auf der PAX Australia 2026 im Gespräch mit IGN. "Generative KI wird dem Menschen immer hinterherhinken, weil sie von Natur aus mit Inhalten trainiert wird, die Menschen bereits erschaffen haben."
"Sie baut auf einer riesigen Datenbank ihrer Trainingsdaten auf und zieht daraus sehr logische Schlüsse. Doch genau durch diesen Datensatz bleibt sie immer eingeschränkt. Sie wird niemals in der Lage sein, etwas völlig Neues vorherzusehen oder zu erschaffen – was auch immer sich Menschen einfallen lassen. Durch die bloße Funktionsweise dieser Systeme hinkt sie der menschlichen Kreativität immer hinterher."
Aufgrund dessen zeigt er sich optimistisch, dass Menschen auch in Zukunft die Werke echter Künstler bevorzugen. Der Komponist betont: "Menschen wollen immer mit anderen Menschen interagieren. Immer. Ich glaube sogar, dass dieser ganze KI-Kram den Leuten nur noch mehr Gründe liefert, sich von dieser digitalen Verseuchung unseres Alltags abzuwenden. Ich bin überzeugt, dass Menschen immer nach dieser echten menschlichen Verbindung suchen werden."
Mehr Musik von Gordon könnt ihr schon in dieser Woche hören, denn für den finalen Bosskampf in Warhammer 40.000: Boltgun 2 steuerte er einen Track bei. Ebenso arbeitet er am Cyberpunk-Squad-Shooter Defect.