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Marvel - Vor 9 Jahren galt er als Marvels größte Blamage, jetzt bekommt Iron Fist eine zweite Chance: »Es ist ein wundervolles Geschenk«
Matt Murdock (Charlie Cox) versammelt in Staffel 3 von Daredevil: Born Again die Defenders – und dabei ist sogar Danny Rand (Finn Jones) wieder mit dabei. Bildquelle: Disney/Marvel Studios
Der ein oder andere von euch hat es vielleicht gar nicht mehr auf dem Schirm. Doch vor der großen Content-Offensive für Disney Plus produzierte Netflix eine Handvoll eigener Marvel-Serien, deren Kanon-Status etwas strittig war.
Mittlerweile kochen die Marvel Studios aber längst ihre eigenen Süppchen und die meisten Netflix-Helden haben auch den endgültigen Sprung ins MCU geschafft. Allen voran natürlich Charlie Cox als Daredevil, aber auch Krysten Ritter als Jessica Jones oder Jon Bernthal als Punisher.
In der dritten (und letzten) Staffel ziehen nun ebenso Mike Colter als Luke Cage und sogar Finn Jones als Danny Rand nach – dabei dürfte es sich um ein recht schlecht gehütetes Geheimnis handeln. Die endgültige und auch offizielle Bestätigung kam jetzt aber erst im Zuge der New York Comic Con, auf der unter anderem Jones über die Wiedervereinigung der Defenders sprach (via IGN).
Laut den Worten des 38-jährigen Schauspielers handelt es sich um ein wundervolles Geschenk, in der Rolle zu Marvel zurückkehren zu dürfen. Die Wortwahl dürften selbst die treuesten Fans als recht passend erachten, denn sowohl bei der Iron-Fist-Serie als auch der Performance von Jones handelt es sich um merkliche Tiefpunkte des MCUs.
Es ist schon verrückt, eine Figur zehn Jahre lang nicht zu spielen und nach all der Zeit wieder zurückzukehren. Für einen Schauspieler ist das ein wunderbares Geschenk.
Ich persönlich bin der Meinung, dass Menschen in zehn Jahren sehr viel reifen – als Schauspieler entwickelt man sich stark weiter, und auch die Figuren entwickeln sich weiter.
Mit all diesen Geschichten zurückzukommen und das in diese Serie [Daredevil: Born Again] einzubringen … ich sehe das als eine Art neue Version von Danny Rand oder eher als eine weiterentwickelte, erwachsene Version – das macht wirklich eine Menge Spaß.
So schneidet Iron Fist von allen Marvel-Serien von Netflix im Wertungsdurchschnitt am schlechtesten ab und liegt sogar noch weit hinter dem enttäuschenden Defenders-Event. Werft dafür nur mal einen Blick auf Rotten Tomatoes oder IMDb.
Ebenso hat sich Finn Jones mit seiner Performance als Danny Rand nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Vor allem für die wenig überzeugenden Kampfeinlagen des Schauspielers gab es viel Kritik, dem vor Drehstart nur drei Wochen zur Vorbereitung zur Verfügung standen (via Metro). Fairerweise gab es in der zweiten von insgesamt zwei Staffeln schon eine spürbare Verbesserung.