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Googlebook: Chrome erlaubt Installation jeder Webseite als Web-App
von Carsten Knobloch
14. Okt. 2026 |
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Google verteilt derzeit ein Update für den Chrome-Browser auf dem Googlebook. Mit der Version M155 (konkret 155.0.8059.79 oder neuer) reagiert man auf Nutzerfeedback und liefert eine Funktion nach, die viele vermisst haben: Ab sofort lässt sich jede beliebige Webseite manuell als Web-App installieren und in einem eigenen Fenster ausführen.
Bislang war die Installationsoption auf Seiten beschränkt, die explizit als Web-App mit entsprechendem Manifest konfiguriert waren. Alle anderen Seiten landeten lediglich als einfache Verknüpfung, die dann in einem normalen Browser-Tab geöffnet wurde.
Die installierten Web-Apps tauchen wie gewohnt im App-Launcher des Googlebook auf und lassen sich an die Taskleiste oder den Homescreen pinnen. Die Web-Apps teilen sich automatisch den Google-Konto-Login, Cookies, erteilte Seitenberechtigungen und installierte Chrome-Erweiterungen mit dem Browser.
Eine weitere kleine Änderung betrifft die Optionen: Ruft ihr die Einstellungen von Chrome auf, öffnen sich diese ab sofort in einem separaten Tab. So könnt ihr Anpassungen vornehmen und habt die zuvor geöffnete Webseite weiterhin parallel griffbereit.
Um eine Seite als App einzurichten, steuert ihr die gewünschte Adresse in Chrome an und öffnet oben rechts das Menü. Über den Punkt "Speichern und teilen" wählt ihr "Installieren und Verknüpfung erstellen...". Auf manchen Webseiten taucht das Installationssymbol auch direkt rechts in der Adressleiste auf. Falls ihr vor dem Update bereits einfache Tab-Verknüpfungen für bestimmte Seiten angelegt hattet, empfiehlt es sich, die alten Verknüpfungen vorher zu entfernen und die Seite über den neuen Menüpunkt sauber neu einzurichten.
Das Update auf Version M155 wird in den kommenden Tagen schrittweise über den Google Play Store verteilt. Wer nicht warten mag, kann den Play Store auf dem Googlebook öffnen, nach Chrome suchen und die Aktualisierung manuell anstoßen.
Bleibt die große Frage, was Google noch so treibt. Die Berichte über Googlebooks, bzw. die Software, sind ja momentan eher durchwachsen. Viele sehen da weiterhin, wie auch schon bei Chrome OS, nicht für sich den Mehrwert.
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