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Romancing SaGa 3: Destinies United angespielt: Großartiges 3D-Remake mit einer kleinen Macke
Kluge Formationen, witzige Skill-Blitze und reichlich Anime-Charme machen Laune. Nur ein Beschleuniger für rundenbasierte Gefechte geht dem 3D-Remake noch ab.
Der Rollenspiel-Klassiker Romancing SaGa 3 aus dem Jahr 1995 bekommt mit Romancing SaGa 3: Destinies United ein umfangreiches 3D-Remake spendiert. Dafür wurde das Spiel von Grund auf neu entwickelt und erhält neben einer modernen 3D-Grafik auch eine vollständige Synchronisation. Ich durfte bereits zwei Demos des Remakes ausprobieren: "Palast des Erzdämons: Rettet den vermissten Gon" und "Gwaynes Höhle: Begegnung mit Gwayne".
Dabei konnte ich nicht nur das Kampfsystem ausgiebig testen, sondern auch einem ziemlich mächtigen Boss ordentlich den Hintern versohlen. Eine Besonderheit von Romancing SaGa 3: Destinies United ist, dass ihr die Geschichte aus der Perspektive unterschiedlicher Protagonisten erleben könnt. Auch meine beiden Demoabschnitte führten mich durch die Abenteuer zweier verschiedener Hauptfiguren.
Beginnen wir mit "Palast des Erzdämons: Rettet den vermissten Gon". In diesem Abschnitt begleitete ich Katarina und ihre Gefährten auf der Suche nach einem verschwundenen Jungen namens Gon. Dafür verschlug es unsere Gruppe in den geheimnisvollen Palast des Erzdämons.
Zunächst durfte ich mich ein wenig in der Stadt umsehen, bevor es schließlich in den ersten Dungeon ging. Dieser war, wie der Name bereits vermuten lässt, wie ein riesiger Palast aufgebaut. Hier wartete noch kein anspruchsvoller Bosskampf auf mich. Stattdessen konnte ich mich in Ruhe mit den grundlegenden Spielmechaniken vertraut machen. Ganz klassisch für ein JRPG erkundet ihr die Umgebung, sammelt Gegenstände ein und trefft unterwegs auf verschiedene Gegner.
Die Kämpfe beginnen, sobald ihr mit einem Gegner auf der Karte in Berührung kommt. Allerdings könnt ihr euch auch einen kleinen Vorteil verschaffen: Greift ihr euren Widersacher zuerst an, startet ihr den Kampf mit einem Hinterhalt und dürft den ersten Zug ausführen. Während meiner Erkundung stieß ich außerdem immer wieder auf Speicherpunkte, die mich sofort an Kingdom Hearts erinnerten.
Falls ihr die grün leuchtenden, magischen Kreise aus den Spielen noch vor Augen habt, wisst ihr vermutlich genau, was ich meine. An diesen Punkten könnt ihr euren Fortschritt speichern und eure LP sowie KP wiederherstellen. Angenehm fand ich, dass bereits besiegte Gegner nicht einfach wieder auftauchen, wenn ihr zu einem Speicherpunkt zurückkehrt. Ihr müsst euch also nicht ständig durch dieselben Gegner kämpfen. Die richtige Formation kann über Sieg oder Niederlage entscheiden. Kommen wir zum Herzstück eines jeden JRPGs: dem Kampfsystem!
Bevor ihr euch in die rundenbasierten Kämpfe stürzt, könnt ihr zunächst festlegen, wie eure Gruppe aufgestellt sein soll. Dafür stehen euch unterschiedliche Formationen zur Verfügung, die jeweils ihre eigenen Vor- und Nachteile besitzen. So könnt ihr beispielsweise einen besonders widerstandsfähigen Charakter an die Front stellen, damit dieser möglichst viele gegnerische Angriffe abfängt. Magier oder Heiler, die in der Regel weniger Treffer einstecken können, sind dagegen in den hinteren Reihen besser aufgehoben.
Was mir dabei außerdem gut gefallen hat, ist die übersichtliche Darstellung der verschiedenen Formationen. Im Menü werden euch Pro und Contras genau erklärt. Dadurch könnt ihr deutlich besser einschätzen, welcher Charakter an welcher Position am sinnvollsten eingesetzt wird. Auch die übrigen Menüs, etwa für die Ausrüstung eurer Charaktere, sind übersichtlich gestaltet. Gerade bei einem Rollenspiel mit mehreren Gruppenmitgliedern und zahlreichen Fähigkeiten finde ich eine verständliche Menüführung unermesslich wichtig.
Während der Kämpfe bekommt ihr es meistens mit mehreren Gegnern gleichzeitig zu tun. Jeder Gegner besitzt eine eigene Lebensleiste sowie eine Anzeige für seine Schwächen. Wenn ihr einem Feind zum ersten Mal begegnet, kennt ihr seine Achillesferse allerdings noch nicht. Stattdessen werden euch zunäch