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ChatGPT als Kinderschreck: Acht US-Bundesstaaten verklagen OpenAI
von André Westphal
15. Okt. 2026 |
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Denkt doch mal an die Kinder: In den Vereinigten Staaten fordern das aktuell acht Bundesstaaten. Diese verklagen nämlich OpenAI. Sie werfen dem Unternehmen vor, mit ChatGPT jungen Nutzern zu schaden. Konkret wird der Vorwurf erhoben, dass ChatGPT Selbstverletzungen, Wahnvorstellungen und generell selbst- und fremdgefährdendes Verhalten fördere.
Unter anderem klagen Iowa, Kansas und Arizona deswegen. Sie monieren, dass ChatGPT darauf ausgelegt sei, das Vertrauen der Nutzer zu gewinnen, und ihre Gedankengänge deswegen meist bekräftige. Das sei leider auch bei gefährlichen Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen der Fall. Diese Gruppen sind besonders leicht beeinflussbar. Konkret wirft man OpenAI vor, gegen Gesetze zu verstoßen, welche die Verbraucher schützen sollen. Zudem führe das Unternehmen Nutzer hinsichtlich der angeblichen Sicherheit von ChatGPT in die Irre.
In den Klageschriften fordern die US-Bundesstaaten Anpassungen an der Art und Weise, wie ChatGPT funktioniert. Beispielsweise fordert man ein Verbot für OpenAI, weitere KI-Modelle zu entwickeln, die sich selbst verbessern können. Dies dürfe nur genehmigt werden, wenn sichergestellt sei, dass die KI-Modelle ethische, menschliche Werte einarbeiten (via Reuters).
Zu den weiteren Staaten, die derartige Klagen vorgelegt haben, zählen auch Arkansas, Idaho, Montana, Nebraska und West Virginia. Sie fordern auch Strafen und Entschädigungszahlungen durch OpenAI. Die Klagen der US-Bundesstaaten sind dabei nur ein Puzzleteil im großen Ganzen. So gibt es auch viele, weitere zivilrechtliche Klagen gegen OpenAI, die von einzelnen Personen stammen. Auch hier drehen sich die Vorwürfe oft um selbst- und fremdschädigendes Verhalten, das ChatGPT gefördert haben soll.
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