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Sprout: iPod-Platine modernisiert Apples MP3-Spieler
Ein Projekt hat passende Elektronik für das Gehäuse alter iPods entwickelt, das die Geräte modernisieren soll. Demnächst startet ein Crowdfunding.
Mit einer neuen Platine lassen sich Apples aktuell wieder im Trend liegende MP3-Spieler der iPod-Reihe auf einen aktuellen Stand holen. Das Bastelprojekt Sprout startet dazu demnächst ein Crowdfunding und rüstet moderne Technik wie Bluetooth, WLAN-Streaming und USB-C für iPods der dritten und vierten Generation sowie den iPod mini nach. Auch der Klang soll sich dank eines „Hi-Fi-DAC“ verbessern, erklären die Macher vom britischen Open-Source-Hardware-Studio certain things. Die Hauptplatine, die demnächst angeboten werden soll, basiert auf einem RP2350 von Raspberry Pi mit fakultativem Pi Compute Module Zero, ein integrierter microSD-Kartenleser verdaut (leider aktuell sehr teure) Kärtchen mit bis zu 2 TByte, signifikant mehr als jeder iPod zuvor.
Das Sprout-Projekt startet „bald“ auf Crowdsupply. Die Variante ohne Compute Module heißt „Sprout Pico“, die mit Compute Module „Sprout Pi“. Laut certain things passen bis zu 500.000 Songs in einen umgerüsteten iPod, die microSD-Karten muss man mitbringen. Streamingangebote wie Apple Music und Spotify sollen sofort laufen, wenn es sich um das Modell mit Compute Module (Sprout Pi) handelt. Die Bedienung per Scrollrad bleibt erhalten, allerdings kommen neue Bedienmodi wie Cover Flow (Ansicht der Alben zum Durchscollen) und eine verbesserte Suche beziehungsweise Texteingabe hinzu.
AirPods lassen sich ebenfalls anbinden und steuern, inklusive Akkustandanzeige. Der Sprout Pi mit Compute Module ist ein Linux-Computer, es ist also auch möglich, eigene Apps zu verwenden. Der Bildschirm wird nicht ausgetauscht. Die Installation erfolgt laut certain things zerstörungsfrei: Man kann also zum Originalzustand zurückkehren, gelötet werden muss nicht. An Fähigkeiten für AirPlay-Streaming und Google Cast wird gearbeitet. Podcasts lassen sich herunterladen und beim Sprout Pi auch streamen. Zwei GPIO-Pins werden über den Originalanschluss herausgeführt, um weitere Basteleien zu ermöglichen.
Mit dem integrierten 2500-mAh-Akku sollen beim iPod 3 und 4 bis zu 40 Stunden Wiedergabe über Bluetooth möglich sein, beim iPod mini bis zu 20 Stunden (mit 1200 mAh) – getestet an Prototyp-Modellen. Der DAC soll ein CS43131 von Cirrus sein, der via 3,5-mm-Miniklinkenanschluss ausgibt.
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An Musikformaten werden MP3, AAC, ALAC, FLAC und Opus unterstützt. Preise wurden noch nicht genannt. Für certain things scheint es das erste Hardware-Projekt zu sein, die übliche Vorsicht bei Crowdfunding-Projekten (die auch scheitern können) sollte man also üben.
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