// STADT-BREMERHAVEN — MOBILE & WEB
Im Ausland geblitzt: ADAC-Rechner zeigt, mit welchen Bußgeldern ihr rechnen müsst
von André Westphal
16. Okt. 2026 |
3
Der beste Tipp, um nicht geblitzt zu werden: Haltet euch an das Tempolimit. Kommt es dennoch zu einem Fehler, weil ihr z. B. ein Straßenschild mit der Geschwindigkeitsbegrenzung übersehen habt, dann kann das auch im Ausland teuer werden. Wie teuer, das verrät euch mittlerweile der neue ADAC-Rechner, welcher auch die möglichen Bußgelder im Ausland ausweist.
Integriert sind in den ADAC-Rechner nunmehr neben Deutschland nämlich auch Österreich, Schweiz und Italien. Weitere Länder sollen 2027 folgen. Ihr könnt also, vorausgesetzt, ihr wisst noch in etwa, wie stark ihr die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten habt, recht klar erfahren, was für eine Strafe auf euch zukommt. Spanien, die Niederlande und Frankreich werden beispielsweise im nächsten Jahr ergänzt.
Ein Vorteil gegenüber allgemeinen Bußgeldtabellen: Der ADAC-Rechner setzt beim konkreten und tatsächlich begangenen Verkehrsverstoß an. Den könnt ihr auf der Website auswählen und erhaltet eine auf den jeweiligen Fall bezogene Orientierung zu den möglichen Sanktionen. Ihr könnt dann also nicht nur einschätzen, welche finanzielle Belastung euch droht, sondern auch, inwiefern es fahrerlaubnisrechtliche Folgen geben könnte.
Dabei berücksichtigt der Rechner die unterschiedlichen Bußgeldsysteme und rechtlichen Besonderheiten der Länder. Da gibt es nämlich teilweise erhebliche Abweichungen vom deutschen System. Der Auslandsrechner ergänzt das bestehende digitale Angebot des ADAC zu Bußgeldern in Deutschland. Ihr findet ihn hier.
Hinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Kauft ihr darüber ein, erhalten wir eine kleine Provision - ohne Aufpreis für euch und ohne Einfluss auf unsere redaktionelle Meinung.