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DJI Osmo 360 II angeschaut: 360-Grad-Kamera für 8K-Aufnahmen der zweiten Generation
von Felix Frank
17. Okt. 2026 |
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DJI hat zahlreiche Kamera-Modelle überarbeitet. Nach Osmo Pocket 4 und Osmo Pocket 4P hat DJI mit der Osmo 360 II auch seiner 360-Grad-Kamera einen Nachfolger spendiert. Diese zeichnet 8K-Videomaterial mit 60 Bildern pro Sekunde mit ihrem 1-Zoll-Sensor (in HDR) auf. Ich konnte in den vergangenen Wochen erste Erfahrungen mit der Kamera machen und habe sie im Urlaub auf Herz und Nieren getestet.
Vorneweg ein kurzer Blick auf technische Daten sowie Neuerungen der zweiten Generation. Herzstück der Kamera sind zwei quadratische 1/1.1-Zoll-Sensoren (CMOS). Im Ergebnis ergibt sich damit das Äquivalent eines 1-Zoll-Sensors. Der Dynamikumfang wurde auf 14,5 Blendenstufen verbessert. Die nativen 8K-Videoaufnahmen sind mit 60 FPS und HDR möglich. Optional erlaubt man auch das Anfertigen von 2x-Zeitlupen, ebenfalls in 8K. Die Osmo 360 II unterstützt 10-Bit und D-Log M. Die maximale Video-Bitrate liegt bei 170 Mbps. Mit KI-Unterstützung werden Aufnahmen beide Linsen per Smart Stitching nahtlos zusammengesetzt.
Die Osmo 360 II setzt auf austauschbare, (ionengestrahlt) beschichtete Linsen, was einen Einsatz als Action-Kamera erlaubt. Wasserdicht ohne Gehäuse ist sie bis zu 10 Meter. Ansonsten ist auch DJI OsmoAudio wie üblich mit von der Partie, um das Mikrofon-Ökosystem von DJI drahtlos und ohne dedizierten Empfänger anzubinden. Ein integrierter Speicher verfügt, ergänzend zum microSD-Slot, über eine Kapazität von 105 GB. DJI gibt an, dass der Akku mit 2150 mAh bei 8K-Aufnahmen erst nach rund 100 Minuten schlapp macht.
So viel zur Theorie kommen wir zu meinen Praxiserfahrungen. Vorneweg sei eingeordnet, dass ich mich mit dem Thema 360-Grad-Aufnahmen bisher, zumindest mit einer dedizierten Kamera, erstmals auseinandersetze. Entsprechend sind manche Erfahrungen aus Sicht eines unbedarften Nutzers. Zum Testbericht liegt mir die Adventure Combo (739 Euro) mit Ersatzakkus und externem Ladecase vor.
Die kompakte Bauform der Osmo 360 II fiel mir direkt beim Auspacken positiv auf. Die 360-Grad-Kamera bringt auch gerade einmal 183 Gramm auf die Waage und passt in nahezu jede Tasche. Wenig überraschend, da wie bei anderen DJI-Produkten: Die Verarbeitung ist sehr hochwertig. Alles fasst sich sehr wertig und gut verarbeitet an, auch was die Klappen zum Akkufach/microSD-Steckplatz sowie den USB-C-Anschluss angeht. Der Einrichtungsprozess geht flott und zuverlässig von der Hand: Koppeln mit der DJI-Mimo-App und ab dafür. Für die einmalige Produktaktivierung im Zuge der Ersteinrichtung gibt es auch hier einen Account-Zwang.
Es gibt verschiedenste Aufnahme-Modi, wobei diverse Funktionen, wie das Motiv-Tracking, auch im Nachgang über die App erledigt werden können. Praktisch ist dies dennoch, so kann im Spotlight-Follow-Modus direkt in flaches 4K-Video (etwa zum schnellen Teilen) exportiert werden, während das Ursprungsmaterial mit 360 Grad weiterhin herangezogen werden kann. Das ist tatsächlich sehr praktisch denn grundsätzlich und vorneweg kann man sagen: In den wenigsten Fällen lässt sich 360-Grad-Material direkt nutzen oder anschauen, sondern man muss mindestens immer ein paar Handgriffe beziehungsweise eine Bearbeitung vollziehen. So werden die 360-Grad-Videos auch nicht in die Apple-Fotos-App exportiert. (360-Grad-Fotos hingegen schon, es gibt hierzu, anders als in Google-Fotos aber keine ordentliche Anzeigeoption). Auf der anderen Seite ist das auch eine Stärke. Nachträgliche Kamerabewegungen: Check. Die Kamera einfach irgendwo hinhalten, ohne auf das Motiv achten zu müssen? Doppel-Check.
Aufnahmen mit der Osmo-360-II sind kontrastreich und verfügen über eine realistische Darstellung. Motive, die etwas weiter von der Kamera entfernt, sind verfügen meist über eine nicht so knackige Bildschärfe und die Details, wie ich mir das wünschen würde. Für Social-Media oder Erinnerungen aber ausreichend. Zudem hat man immer, auch wenn man d