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Zelda: Ocarina of Time Remake verändert mehr als gedacht – selbst Veteranen bekommen Neues zu sehen
Neue Nebenaufgaben, härtere Minispiele und Änderungen an bekannten Dungeons sollen auch Zelda-Veteranen überraschen.
Nintendo poliert The Legend of Zelda: Ocarina of Time für die Switch 2 nicht einfach nur optisch auf. Neue Hands-on-Berichte zeigen, dass sich auch abseits der bereits bekannten modernisierten Steuerung einiges ändert. Selbst wenn ihr das Original von 1998 inzwischen im Schlaf durchspielen könnt, sollt ihr also noch die eine oder andere Überraschung erleben.
Nicht nur Kollege Alex durfte bereits Hand anlegen, auch der Zelda-YouTuber Zeltik verbrachte rund zwei Stunden mit dem Remake und stieß dabei unter anderem auf neue Nebenaufgaben. In Hyrule-Stadt bittet euch beispielsweise der Händler eines Trankladens darum, ein Insekt einzufangen. Dafür überlässt er Link eine leere Flasche, die ihr nach erledigter Arbeit behalten dürft. Einen roten Heiltrank gibt es anschließend ebenfalls dazu.
Das ursprüngliche The Legend of Zelda: Ocarina of Time erschien 1998 für Nintendo 64. Das von Grund auf für Switch 2 überarbeitete Remake bietet unter anderem neue Grafik, orchestrale Musik, vertonte Zwischensequenzen sowie modernisierte Kamera- und Bewegungssteuerung. Erscheinen soll es am 5. November 2026 exklusiv für Nintendo Switch 2.
Bei den Minispielen scheint Nintendo ebenfalls nicht einfach die alten Aufgaben zu übernehmen. Zeltik spielte eine neue und deutlich schwierigere Variante des Zielschießens, bei der wesentlich weniger Zeit bleibt, um alle Ziele zu treffen. Ob auch andere Minispiele zusätzliche Schwierigkeitsstufen bekommen, ist bislang allerdings nicht bekannt.
Noch interessanter sind die Änderungen am Waldtempel. Der grundsätzliche Aufbau des bekannten Dungeons bleibt zwar erhalten, an mehreren Stellen wurde jedoch nachgebessert. In der Arena, in der Link gegen Stalfos kämpft, befindet sich in der Mitte beispielsweise kein bodenloser Abgrund mehr. Stattdessen wartet dort ein Säurebecken, das Link verletzt, während die Skelette einfach hindurchlaufen können.
Auch an anderer Stelle hat Nintendo Hand angelegt. Im Raum mit dem bekannten Schiebeblock-Rätsel gibt es nun einen Lift, mit dem ihr nach Abschluss des Rätsels schneller wieder nach oben gelangt. Ein Korridor, in dem im Original die Dungeon-Karte zu finden war, wurde gestrichen und die Kämpfe gegen die Poe-Schwestern wurden teilweise verändert. Beim letzten Poe reicht es beispielsweise nicht mehr, einfach auf die bekannte Animation zu achten: In den einzelnen Runden unterscheiden sich die Erscheinungen nun anhand verschiedener optischer Details voneinander.
Damit zeichnet sich immer deutlicher ab, welchen Weg Nintendo mit dem Remake einschlägt. Ocarina of Time soll weiterhin klar als das Spiel von 1998 erkennbar bleiben, gleichzeitig aber nicht jede Situation exakt reproduzieren. Gerade kleinere Veränderungen an Rätseln, Gegnern und Nebenaufgaben könnten dafür sorgen, dass langjährige Fans Hyrule nicht ausschließlich aus dem Gedächtnis heraus abarbeiten.
Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel: Ich habe Ocarina of Time damals dreimal hintereinander zu 100 Prozent durchgespielt und mir sogar einen Players Guide besorgt, um dem Spiel wirklich jedes Geheimnis zu entlocken. Heute kann ich mich an praktisch nichts mehr davon erinnern.