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Virtuelle Server - Unternehmen entlässt Mitarbeiter, ohne seine Zugangsdaten zu löschen und verliert daraufhin 678.000 Dollar [Best of GameStar]
Ein Beispiel, das zeigt, dass auch in Tech-Unternehmen schlechte Sicherheitsstandards gegeben sein können. (Symbolbild: stock.adobe.com - Smallroombigdream, meryem)
Ein ehemaliger Mitarbeiter einer Tech-Firma aus Singapur hat dem Unternehmen nach seiner Entlassung erheblichen finanziellen Schaden zugefügt.
Wie Channel News Asia (CNA) berichtet, handelte er wohl aus Frustration über seine Entlassung.
Das ist passiert: Dem Mitarbeiter wurde im Oktober 2022 bei der Firma NCS gekündigt, weil seine Leistung aus Sicht des Arbeitgebers nicht gestimmt hat. Im März 2023 löschte er daraufhin insgesamt 180 virtuelle Server und verursachte damit einen Schaden in Höhe von 678.000 US-Dollar.
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Der Name NCS kommt von der früheren Bezeichnung National Computer Systems. Die Firma bietet Tech-Dienstleistungen in verschiedenen Bereichen wie Cloud-Technik und Infrastruktur an.
Der Fall wurde laut CNA inzwischen vor Gericht verhandelt und der Ex-Mitarbeiter zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und acht Monaten verurteilt.
In Gerichtsdokumenten heißt es, dass sich der Verurteilte nach seiner Entlassung verwirrt und verärgert gefühlt habe, da seine Leistung in dem Unternehmen seinem eigenen Eindruck nach gestimmt habe.
Im Zuge seines Ärgers hat er sich wiederholt unautorisiert von Außen bei dem Testsystem von NCS angemeldet. Dazu nutzte er wohl die regulären Login-Daten als Administrator.
Offenbar hat NCS die Login-Daten nie geändert und seine wiederholten unerlaubten Zugriffe nicht (rechtzeitig) bemerkt. Beides wirft Fragen in Bezug auf die Sicherheitsstandards des betroffenen Unternehmens auf.