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VW: Rückruf von Elektroautos aufgrund fehlerhafter Batterien
von Carsten Knobloch
20. Okt. 2026 |
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Volkswagen ruft weltweit über 70.000 Elektroautos in die Werkstätten. Grund dafür sind Probleme mit den Batteriezellen. In Deutschland betrifft die Aktion nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) rund 10.000 Fahrzeuge. Betroffen sind größtenteils die Modelle VW ID.3, ID.4, ID.7 und der ID. Buzz sowie der Cupra Born der spanischen Konzerntochter.
Interne Qualitätsprüfungen haben wohl gezeigt, dass einzelne Hochvolt-Batteriezellen bei bestimmten Fahrzeugen nicht den Qualitätsanforderungen entsprechen. Die Ursache liegt laut VW bei Produktionsfehlern der Zulieferer. In seltenen Fällen kann das zu einer erhöhten thermischen Belastung führen, im Extremfall könnte ein Brand entstehen.
Die Aktion betrifft einen begrenzten Bauzeitraum: Bei den Modellen ID.3, ID.4, ID.7 und ID. Buzz geht es um Fahrzeuge, die zwischen 2022 und 2025 vom Band gelaufen sind. Beim Cupra Born sind es die Baujahre 2022 bis 2024.
Die Hochvolt-Batterien müssen in der Werkstatt überprüft werden. Bis dahin sollen Besitzer ihre Fahrzeuge nur noch bis maximal 80 Prozent aufladen - oder einen Warnaufkleber anbringen, wie auch immer der aussehen soll. Wo es technisch möglich ist, riegelt das Fahrzeug die Ladekapazität automatisch ab. Erst wenn die Werkstatt grünes Licht gibt, wird die Drosselung wieder aufgehoben. Betroffene Halter bekommen in den kommenden Tagen Post mit allen Details und Ansprechpartnern.
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