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Google-Cloud-Ausfall legt Revolut und weitere Unternehmen lahm
Ein massiver Ausfall der Google Cloud zwingt zahlreiche Unternehmen seit Stunden in die Knie. Unter anderem sind Revolut und offenbar DPD betroffen.
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Ein massiver Ausfall der Google-Cloud-Dienste zwingt zahlreiche Unternehmen seit Stunden in die Knie. Unter anderem sind Revolut, weitere Banken und offenbar Logistiker wie DPD betroffen. Ursache für die Ausfälle waren Google zufolge Probleme mit der Stromversorgung.
Mehrere Dienste in Googles Cloud-Region europe-west2 in London sind seit Stunden ausgefallen. Betroffen ist vor allem die Zone europe-west2-b, eine von drei lokalen Verfügbarkeitszonen der Region. Die Ausfälle treffen vor allem britische Unternehmen – aber auch deutsche Kundinnen und Kunden der Neobank Revolut sind betroffen.
Laut Googles Cloud-Störungsdashboard sind zahlreiche Dienste in der Londoner Region seit Dienstagmorgen gegen 8 Uhr MESZ nicht betriebsfähig. Die Statusseite von Google Cloud besagt: „Bei mehreren Google Cloud-Diensten treten in der Region ‚europe-west2‘ vermehrt Fehler und zeitweise Netzwerkausfälle auf.“ Zu den ausgefallenen Diensten gehören BigQuery Data Transfer Service, Cloud Filestore, Cloud Run, Google App Engine, Google Cloud NetApp Volumes, Google Kubernetes Engine und Managed Service for Apache Kafka.
Wie unter anderen The Register berichtet, sind neben Revolut – das offiziell Googles Cloud-Dienste nutzt – auch Unternehmen wie Lloyds Bank, die Großbank HSBC, Royal Mail, Rightmove, DPD, British Telecom (BT) und der Werkzeugonlinehändler Screwfix betroffen. Der mittlerweile behobene Ausfall bei der Ing-Bank hing derweil nicht mit der Google-Cloud-Störung zusammen, teilte ein Sprecher der Bank heise online mit.
Wie Google mittlerweile schreibt, kam es bei den Diensten aufgrund eines Problems mit der Stromversorgung zu Unterbrechungen. Dieses sei inzwischen behoben, die Infrastrukturdienste sollen allmählich wieder anlaufen. Die „übrigen Dienste werden danach wiederhergestellt“, heißt es weiter. Im jüngsten Update meldet Google, dass sich die Dienste erholen. Bestehende Workloads sollen voraussichtlich bis 15 Uhr MESZ wieder vollständig laufen, neue Workloads lassen sich womöglich noch nicht anlegen.
Als Workaround empfiehlt Google Kundinnen und Kunden, zu versuchen, „betroffene Arbeitslast auf einen anderen verfügbaren Standort (Zone oder Region) zu verlagern“. Auch Googles cloudnative Sicherheitsplattform Google SecOps (SIEM und SOAR) war betroffen. Laut Googles Statusseite für Sicherheitsprodukte ist die Störung dort seit 13:50 Uhr MESZ behoben.
Cloudflare ist eigenen Angaben zufolge nicht betroffen. Die Meldung wurde entsprechend aktualisiert.
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