// STADT-BREMERHAVEN — MODA & SOCIETÀ
Tesla & SpaceX: Musk bestätigt Prüfungen für Mega-Fusion
von Carsten Knobloch
21. Okt. 2026 |
0
Da bahnt sich möglicherweise der dickste Firmenzusammenschluss der aktuellen Wirtschaftsgeschichte an. Elon Musk hat in einer Runde zu den aktuellen Quartalszahlen von SpaceX bestätigt, dass Tesla und SpaceX ein Zusammengehen prüfen. Auslöser seien wohl konkrete Wünsche von Aktionären gewesen, weshalb beide Seiten jetzt spezielle Ausschüsse eingesetzt haben, um das Ganze abzuklopfen. Musk selbst sitzt nach eigener Aussage wegen möglicher Interessenkonflikte nicht mit in den Gremien.
Ganz neu ist das Thema freilich nicht, bisher hielt sich Musk bei Fusionsgerüchten aber meist bedeckt. Jetzt meinte er, dass er ein Zusammengehen persönlich für eine ziemlich gute Idee hält. Allerdings schob er direkt hinterher, dass man keinesfalls sicher davon ausgehen sollte. Am Ende haben da nämlich die Aktionäre das letzte Wort: Mindestens 50 Prozent der Tesla-Anteilseigner müssten für so einen Deal grünes Licht geben.
Die Hausnummern dahinter sind schlichtweg gigantisch. SpaceX bringt es an der Börse aktuell auf einen Wert von über 1,9 Billionen Dollar (umgerechnet rund 1,69 Billionen Euro), Tesla liegt bei etwa 1,48 Billionen Dollar (knapp 1,32 Billionen Euro). Für Musk persönlich geht es dabei natürlich auch um Macht und Kontrolle. Während er bei SpaceX dank spezieller Stimmrechtsaktien quasi das alleinige Sagen hat, drängelt er bei Tesla schon länger nach mehr Einfluss für seine Roboter- und KI-Pläne.
Ganz nebenbei gab es auch noch frische Geschäftszahlen von SpaceX, und die fallen nach längerer Durststrecke richtig gut aus. Im abgelaufenen Quartal stand unterm Strich ein satter Gewinn von 4,4 Milliarden Dollar (rund 3,9 Milliarden Euro). Der Gesamtumsatz kletterte mal eben von 5,58 Milliarden auf 14,58 Milliarden Dollar.
Die eigentlichen Raketenstarts wuchsen dabei mit einem Plus von sechs Prozent auf 1,77 Milliarden Dollar eher gemütlich. Die dicke Kohle kommt mittlerweile von ganz woanders: Das Satelliten-Internet Starlink spülte 5,2 Milliarden Dollar in die Kassen (ein Plus von 69 Prozent) und zählt inzwischen 13,6 Millionen Kunden. Noch heftiger legte die KI-Rechenzentren-Sparte zu, die man unter anderem an Konkurrenten wie Anthropic vermietet: Die kletterte von 813 Millionen auf satte 7,56 Milliarden Dollar Umsatz.
Hinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Kauft ihr darüber ein, erhalten wir eine kleine Provision - ohne Aufpreis für euch und ohne Einfluss auf unsere redaktionelle Meinung.