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Xbox: Weitere Entlassungswellen im Oktober, November und Januar geplant
Fast 1.900 Beschäftigte haben ihren Arbeitsplatz bereits verloren. Während Microsoft seine Gaming-Sparte radikal umbaut, müssen zahlreiche weitere Mitarbeiter um ihre berufliche Zukunft bangen.
Der Stellenabbau bei Xbox geht offenbar schon in wenigen Tagen in die nächste Runde. Wie das Wirtschaftsmagazin Fortune berichtet, plant Microsoft noch im Oktober weitere Entlassungen. Im November 2026 und Januar 2027 sollen zwei zusätzliche Kündigungswellen folgen. Offiziell bestätigt hat Microsoft diese Termine bislang nicht.
Xbox-Chefin Asha Sharma übernahm im Februar 2026 die Leitung der Gaming-Sparte von Phil Spencer. Seitdem treibt sie einen umfassenden Umbau des Geschäfts voran.
Die geplanten Entlassungen sind Teil eines Stellenabbaus, den Microsoft bereits im Juli angekündigt hatte. Insgesamt sollen im Geschäftsjahr 2027 rund 3.200 Arbeitsplätze innerhalb der Xbox-Sparte gestrichen werden. Laut Fortune haben bislang 1.868 Beschäftigte ihren Job verloren.
Allein am 6. Juli wurden rund 1.600 Stellen gestrichen. Im September folgten weitere 268. Wie viele Mitarbeiter von den nächsten Kündigungswellen betroffen sein werden und welche Abteilungen es treffen könnte, ist noch nicht bekannt. Fortune weist außerdem darauf hin, dass sich die internen Planungen noch ändern können.
Parallel zum Stellenabbau hat Microsoft seine Entwicklerstudios umfassend neu organisiert. Double Fine und Compulsion Games sind mittlerweile wieder unabhängig, Rare und World's Edge wurden organisatorisch Activision zugeordnet. Obsidian gehört nun zum Bethesda-Verbund, während Playground Games und Turn 10 zusammengelegt wurden.
Besonders ungewiss ist die Zukunft von Ninja Theory. Nachdem zwei Versuche gescheitert waren, das für Hellblade bekannte Studio an neue Eigentümer zu übergeben, leitete Microsoft im September Beratungen über eine mögliche Schließung ein.
Hinter dem Umbau steckt eine grundlegende Neuausrichtung des Xbox-Geschäfts. Sharma hatte bereits im Juli eingeräumt, dass die wirtschaftliche Entwicklung hinter den Erwartungen zurückgeblieben sei. Weder die Expansion des Game Pass noch die Multiplattform-Strategie hätten das erhoffte Wachstum gebracht. Künftig sollen etablierte Marken und wirtschaftlich aussichtsreiche Projekte stärker im Mittelpunkt stehen.