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Weimar: Goethes Wohnhaus schließt für mehrere Jahre
Goethes Wohnhaus in Weimar (mit ausgestellter Nachbildung eines Reisemantels)
Das Weimarer Wohnhaus des Dichters Johann Wolfgang von Goethe bleibt ab dem 2. November vorübergehend geschlossen. Es soll denkmalgerecht saniert werden und öffnet am 30. Oktober und 1. November zum vorerst letzten Mal für Besucher, teilte die Klassik Stiftung Weimar mit. 2029 soll das Haus wiedereröffnet werden.
Betroffen sind den Angaben zufolge das eigentliche Dichterhaus, der Hausgarten, der Garten- und Steinpavillon, das Torhaus sowie die sogenannten Vulpiushäuser. Bei den Arbeiten sollen unter anderem die Haustechnik erneuert, Oberflächen restauriert und die Barrierefreiheit verbessert werden. So wolle man das Ensemble für kommende Generationen bewahren, heißt es. Auch die Ausstellung im Haus soll überarbeitet werden und Goethe künftig nicht nur als Schriftsteller, sondern auch als Forscher, Sammler und Familienmensch zeigen.
Das gesamte Projekt soll rund 30 Millionen Euro kosten. Das Geld kommt von Bund, Land und privaten Stiftungen.
Für Interessierte gibt es während der Sanierung alternative Angebote unter dem Motto »Goethe außer Haus«: Sie können etwa das Goethe-Nationalmuseum besuchen, das nach Umbauten ab Dezember wieder regulär geöffnet sein wird. Dort können Besucher mit VR-Brillen einen virtuellen Rundgang durch Goethes Wohnhaus machen.