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PHP-Bedrohung: Was über die Sicherheitslücke bekannt ist
Eine neu entdeckte, schwerwiegende Sicherheitslücke sorgt für Probleme. Betroffen ist die weitverbreitete Programmiersprache PHP, auf der ein Großteil des Internets basiert. Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Die Programmiersprache PHP ist die Basis für viele Anwendungen im Internet. Ob einfache Blogs, große Nachrichtenportale bis hin zu komplexen Onlineshops oder Content-Management-Systemen - vieles davon nutzt PHP als Grundlage.
IT-Fachleute schätzen, dass allein mit der PHP-basierten Anwendung WordPress weltweit 400 bis 500 Millionen Webseiten betrieben werden. Auf PHP setzten aber auch andere populäre Content-Management-Systeme wie Moodle, Joomla! oder Typo3.
Unter dem Namen "PHP2Shell" warnen Sicherheitsexperten vor gleich zwei kritischen Schwachstellen in der php-Software. Sie wurden unter den offiziellen Kennungen CVE-2026-109618 und CVE-2026-109619 registriert.
Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat eine offizielle Cybersicherheitswarnung herausgegeben. In seiner veröffentlichten Warnung (Aktenzeichen BITS-H Nr. 2026-297981-1032) ordnet das BSI das Risiko mit der Warnstufe "3 / Orange" als außerordentlich hoch ein.
Dies bedeutet, dass unverzüglich Gegenmaßnahmen ergriffen werden müssen, da eine massive Beeinträchtigung des Regelbetriebs droht. Das BSI wies in seiner Mitteilung explizit darauf hin, dass von den Schwachstellen ein herausragendes Bedrohungspotenzial ausgeht.
Die Entwickler des PHP-Projektes haben am Mittwochnachmittag aktualisierte Versionen der Webskriptsprache veröffentlicht, in denen die Sicherheitslücken geschlossen wurden.
Zahlreiche Webseiten und Onlinedienste weltweit sind derzeit durch eine Sicherheitslücke akut in Gefahr.
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Das Gefahrenpotenzial dieser Lücken ist immens: Kriminelle Akteure könnten die Schwachstelle ausnutzen, um ohne vorherige Anmeldung aus der Ferne einen eigenen Schadcode auf den betroffenen Servern auszuführen (auch "Remote Code Execution" genannt).
In der Praxis ermöglicht dies Angreifern, die vollständige Kontrolle über eine Website zu übernehmen, sensible Datenbanken und Kundendaten abzugreifen oder die Infrastruktur für weitere Cyberattacken zu missbrauchen.