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Nach dem BioWare-Aus: Drei Jahrzehnte EA-Studio-Schließungen in meinem persönlichem Trauer-Ranking
Von Origin und Westwood bis zu Maxis und Bullfrog. Welche legendären Entwickler Electronic Arts beerdigt hat und wer die größte Lücke hinterlässt.
Another one bites the dust. And another one down, and another one down, another bites the dust… Die Liste der Studios, die das in den 80ern revolutionäre und oft auch revolutionär gute Electronic Arts verkaufte und vor allem abwickelte, ist lang und für viele Gamer schmerzhaft. Electronic Arts war immer ein Publisher, bei dem man Hoffnung hatte. Sicher, man verlor sie auch immer mal wieder und dachte, dass sie jetzt halt das FIFA-Studio sind, aber es gab dann auch immer wieder Anflüge und Zeichen, dass sie doch in der Lage sind, alte Glorie anzustreben, gute, große und kleine echte Videospiele zu produzieren. Ehrlich gesagt, diese Hoffnung hat sich gestern für mich so sehr erledigt wie nie zuvor. Mit der De-facto-Schließung von Bioware gestern ist für mich klar, dass sie jetzt Teil des Saudi-E-Sport-Zirkus sind, es würde mich nicht wundern, wenn sie in Kürze die FIFA-Lizenz dann doch holen und alle glücklich in der Wüste Loot-Box-Crypto-Money schaufeln. Hey, es ist 2026. Can’t beat ’em? Join ’em.
Da man gerne vergisst, wie viele Studios über die Jahrzehnte EA beerdigt hat, habe ich hier mal eine Liste zusammengestellt und ranke sie danach, wie traurig mich das machte. 1 heißt dabei nicht, dass ich mich freue, und für die Leute, die dort gearbeitet haben, tut es mir auf jeden Fall leid, aber die Spiele werde ich nicht vermissen. 10 ist persönliche Tragödie, nah an Tränen, das Ende einer Ära.
Chillingo – 2010 gekauft, 2023 geschlossen – Trauerfaktor 1
Irgendwas mit Mobile, auch nur ein Publisher, der Angry Birds und Cut The Rope irgendwie irgendwo publishte. Aber sie waren ein Pionier, gegründet in 2002 in England waren sie ganz vorn mit dabei, Games für Pocket PC, Blackberry und Palm zu entwickeln.
Industrial Toys – 2018 gekauft, 2023 geschlossen – Trauerfaktor 1
Das kleine Mobile-Studio von Ex-Bungie-Leuten hatte mit Midnight Star einen kleinen Hit in den früheren Mobile-Shooter-Tagen. Für EA sollten sie dann basierend auf ihren Marken Mobile-Games entwickeln.
Playfish – 2009 gekauft, 2013 geschlossen – Trauerfaktor 1
Schrottige Mobile-Games 2007 wurden 2009 zu schrottigen Mobile-Games mit großen Namen. Die Gründer machte es absurd reich, ein gutes Spiel kam nie dabei raus, Hunderte verbrannte Millionen später beerdigte EA dieses Kapitel. Emotionaler Invest von mir ist hier höchstens Ärger über dieses frühe Extrembeispiel, was in der Games-Branche schieflaufen kann.
Kesmai – 1999 gekauft, 2001 geschlossen – Trauerfaktor 2