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Nacon Revolution Pro X SE: Einstellbarer Widerstand zum interessanten Preis
Thumbsticks auf einem Gamepad sind je nach Modell leicht- oder schwergängiger. Beim Revolution Pro X von Nacon können sie beides ganz nach Wahl sein. Der Controller will sich durch eine mechanische Verstellmöglichkeit von der Konkurrenz absetzen. Auch der Preis ist interessant.
Basis des Revolution X ist das mittlerweile übliche Featureset der gehobenen Mittelklasse. Das sind Hall-Effekt-Joysticks, eine Instant-Trigger-Option, die den Hub für Shooter minimiert, zwei Paddle-Tasten auf der Unterseite sowie Microtaster unter den ABXY-Buttons und dem D-Pad mit 8-Wege-Aufsatz. Steuerkreuz und Stick-Aufsätze lassen sich auswechseln.
Was die Konkurrenz nicht hat, ist ein verstellbarer Widerstand der Thumbsticks, eingestellt werden können lediglich Reaktionskurven, einfach gesagt die Übersetzung von Stick-Bewegung in Ausgabe-Menge. Beim Revolution Pro X lässt sich auch der physische Widerstand und damit die gespürte Empfindlichkeit zwischen 40 und 120 Gramm ändern. Dazu muss lediglich am Steuerring um den jeweiligen Stick gedreht werden.
Anders als der teurere Nacon Revolution 5 Unlimited mit PlayStation-Lizenz setzt der Revolution Pro auf eine Xbox-Lizenz samt vier Vibrationsmotoren. Verbunden werden kann er mit Xbox-Konsolen, dem PC und Smart-TVs. Die Laufzeit soll gut 10 Stunden betragen, geladen wird über eine Ladestation. Die Konfiguration des Gamepads ist per App auf der Xbox und dem PC möglich.
Auch preislich positioniert sich der Revolution Pro X SE in einem interessanten Segment. Seine Preisempfehlung beträgt 130 Euro, lieferbar soll er ab dem 30. Oktober sein. Auf der Nacon-Webseite kann er für diesen Kurs aber schon jetzt ab Lager bestellt werden. Damit bewegt er sich zwischen einem GameSir G7 Pro 8K (Test) und 8BitDo Ultimate 3E (Test), scheint also rein vom Feature-Set her sorgsam positioniert zu sein. Das macht ihn tatsächlich spannender als die meisten Luxus-Controller, die ihren Preis durch Extras wie Displays zu rechtfertigen suchen.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Nacon unter NDA erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.