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Sony stellt Standalone-Player ein: PS5 bleibt einziges Blu-ray-Gerät des Herstellers
Mit dem Auslaufmodell UBP-X700 überlässt der Konzern das Feld Konkurrent Panasonic. Für physische Medien müssen Filmfans künftig teurere Optionen wählen.
Nach dem angekündigten Aus der PlayStation-Discs ab 2028 zieht Sony sich nun auch vom Markt der Standalone-Blu-Ray-Player zurück.
Ironischerweise bleibt somit die PlayStation 5 das einzige erhältliche Gerät des Unternehmens, das solche Discs abspielen kann.
Zwischen 2006 und 2008 kämpfte Sony gegen Toshibas HD-DVD. Erst die Integration des Blu-ray-Laufwerks in die PlayStation 3 verhalf Sonys Disc-Standard zum weltweiten Durchbruch im Heimkino.
Das Modell UBP-X700 läuft nach Angaben des japanischen Partnerhändlers Kunkoku ab heute aus, wie FlatPanelsHD berichtet.
Sony überlässt dieses Feld damit praktisch dem Konkurrenten Panasonic. Klassische Disc-Abspielgeräte sind deutlich günstiger als eine PlayStation 5, können aber gerade mit UHD-Support schon ein paar hundert Euro kosten. Wer unbedingt ein Abspielgerät von Sony haben möchte, sollte sich also bald ein entsprechendes Produkt besorgen, muss mit dem höheren Preis für die PS5 leben oder sich bei anderen Herstellern umschauen.
Überraschend ist dieser Schritt wahrscheinlich nicht, da die Verkäufe von Blu-rays und DVDs seit dem Siegeszug der Streaming-Dienste kontinuierlich nach unten gehen. Doch mit regelmäßigen Preiserhöhungen oder der Einführung von Werbung sorgen diese zuletzt nicht immer für Begeisterung bei den Kundinnen und Kunden.
Zugleich erlebten physische Medien zuletzt eigentlich einen spürbaren Aufschwung: Wer von den aktuellen Abo-Plattformen die Nase voll hat, füllt seine Regale neben Vinyl längst wieder mit CDs, DVDs und sogar VHS-Kassetten.
Inwiefern uns physische Datenträger in Zukunft noch erhalten bleiben, wird sich zeigen. Sony spielt dabei zumindest bei den Standalone-Playern jedoch keine Rolle mehr.