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Pixii ist pleite und Fujifilm baut Instax aus – die Fotonews der Woche 43/2026
Ein Messsucher-Hersteller gibt auf, Sofortbild boomt und ein Smartphone bricht Rekorde. Plus: Retro-Digicams und eine historische Fotografie.
(Bild: Bild: erstellt mit KI / Hendrik Vatheuer / heise medien)
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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.
Diese Woche hat die Fotografie zahlreiche Facetten gezeigt: vom Abschied eines Spezialisten für Messsucher bis zur millionenschweren Investition von Fujifilm in die Sofortbildtechnik. Während Oppo neue Maßstäbe bei Smartphone-Kameras setzt, feiern Retro-Technik und ein Forschungsprojekt die Vergangenheit.
Der französische Hersteller von digitalen Messsucherkameras Pixii befindet sich in der gerichtlichen Liquidation. Wie DPReview berichtet, hat das Handelsgericht im ostfranzösischen Besançon nahe der Schweizer Grenze das Sanierungsverfahren in eine Liquidation umgewandelt. Pixii war seit November 2025 zahlungsunfähig, wie aus den Registereinträgen hervorgeht. Ein letzter Versuch, das Unternehmen durch Investoren zu retten, scheiterte. Die Liquidation wurde am 22. Juli 2026 beschlossen und die Kanzlei Selarl Guigon Associés als Liquidator eingesetzt, um das Vermögen des Unternehmens zu verwerten. Der Kamerahersteller hatte bis Ende Juli 2026 Zeit, den Betrieb einzustellen.
Die Kameras von Pixii waren technisch innovativ, etwa durch eine enge Verbindung mit dem Smartphone statt eines eigenen Displays. Das Unternehmen bot Modelle mit Leica-M-Bajonett und Sensoren von Sony an. Das letzte verfügbare Modell, die Pixii Max, war mit einem Vollformatsensor ausgestattet und lieferte 24 Megapixel. Frühere Modelle wie die APS-C-Pixii (A2572+) boten 26 Megapixel. Die Preise, zuletzt etwa 2500 Euro für das Modell mit APS-C-Sensor und etwa 4000 Euro für das Modell mit Vollformatsensor, waren offenbar zu hoch, um eine ausreichend große Käuferschaft zu erreichen. Ein für 2027 geplantes Nachfolgemodell war bereits weitgehend entwickelt, konnte jedoch nicht mehr umgesetzt werden.
Es ist bedauerlich, einen Kamera-Hersteller scheitern zu sehen – insbesondere einen europäischen mit einigen innovativen Ansätzen. Pixii bot die einzige digitale Messsucher-Alternative zu den Kameras mit dem roten Punkt aus Wetzlar. Das Scheitern des französischen Unternehmens zeigt, wie schwer es ist, sich im Premiumsegment gegen einen etablierten Anbieter wie Leica zu behaupten. Das Konzept, moderne Technologie mit klassischer Messsucher-Fotografie zu kombinieren, war spannend. Doch der hohe Preis und die begrenzte Finanzkraft machten ein Überleben offenbar unmöglich. Dafür wären mindestens eine breitere Zielgruppe und günstigere Modelle nötig gewesen.
Fujifilm investiert massiv in seine Sofortbildsparte und kündigt eine Erweiterung der Instax-Filmproduktion um 3 Milliarden Yen (rund 16,5 Millionen Euro) an. Wie PetaPixel berichtet, sollen die neuen Produktionslinien am Standort Ashigara in der japanischen Präfektur Kanagawa im Frühjahr 2027 in Betrieb genommen werden und im Jahr 2028 ihre volle Kapazität erreichen. Zusammen mit früheren Ausbauten soll die Produktionskapazität bis dahin um rund 70 Prozent gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 steigen.
Damit reagiert Fujifilm auf die anhaltend starke Nachfrage nach Sofortbildprodukten. Das Unternehmen fördert diesen Trend zudem gezielt durch Modellaktualisierungen und neue Kameras. So brachte Fujifilm 2026 mehrere neue Instax-Modelle auf den Markt, darunter die Instax Mini Evo Cinema und die Instax Mini 13, sowie spezielle Filmausführungen wie den Instax Square Soft Haze. Ein Vergleich mit der direkten Konkurrenz von Polaroid ist hier interessant: So ging Polaroid 2001 erstmals pleite und stellte nach einer zweiten Insolvenz im Jahr 2008 die Sofortbildproduktion ganz ein, um später vom „Impossible Project“, einer Art Foto-Start-up des österreichischen Unternehmers Florian Kaps, gerettet zu werden. Danach entwickelte sich Polaroid vorwiegend als eine Marke für Sofortbild