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The Legend of Zelda: Navi sollte auf dem N64 ursprünglich ein kleines Mädchen sein
Ursprünglich sollte Navi in The Legend of Zelda: Ocarina of Time ein süßes Mädchen sein. Wegen technischer N64-Limits wurde sie stattdessen zum Lichtball.
Neben Link und Zelda ist wohl kaum ein Charakter so bekannt wie die kleine Fee Navi. Außer vielleicht diese furchtbare Eule und ihre niemals endenden Erklärungen, weil man die falsche Taste gedrückt hat. Doch Navi hat sich seit Ocarina of Time zu einer festen Instanz in der The Legend of Zelda-Reihe entwickelt, die auch im kommenden Remake wieder ihren Auftritt haben wird. Dabei sollte die kleine Fee ursprünglich ganz anders aussehen.
Schon in einem Interview aus dem Jahr 2011 offenbarte Designer Yoshiaki Koizumi die Ursprungsgeschichte von Navi, doch mit dem bald erscheinenden Remake zu Ocarina of Time hat auch der YouTube-Kanal Kit & Krysta das Thema noch einmal aufgegriffen. Und dank eines derzeit sehr Zelda-lastigen Algorithmus wurde das Video auch in meine Timeline gespült.
Dabei erklärt Koizumi vor allem, wie das ikonische Design von Navi überhaupt zustande kam. “Normalerweise würde man, wenn man eine Fee gestalten würde, ein süßes Mädchen darstellen, aber das war auf der Nintendo-64-Konsole nicht möglich, also habe ich einfach einen Lichtball mit Flügeln entworfen.”
Im Endeffekt verdanken wir Navi also den technischen Limitierungen der N64 und ehrlicherweise bin ich froh darüber. Navi hatte für mich dadurch etwas Mystisches und Faszinierendes, anstatt die x-te winzig kleine Person mit Flügeln à la Tinkerbell zu sein.
Als Designer war Koizumi primär für das Z-Targeting-System verantwortlich, das für seine Zeit revolutionär war. Dabei kam ihm lediglich die Idee für Navi, weil er keine generische Markierung nutzen wollte: “Da ich Designer war, wollte ich keinen so einfachen Marker verwenden. Ich wollte etwas anderes gestalten, also habe ich mir eine Fee ausgedacht. Schließlich handelte es sich um The Legend of Zelda.”
Auch die Namensgebung ist dabei recht simpel gehalten, wie Koizumi erklärt: “Ich nannte es das Feen-Navigationssystem, brachte es zu Osawa-san und fragte: ‘Wie findest du das?’ Er sagte sofort: ‘Nennen wir es doch Navi.’ Weil es ja navigiert!”
Auch wenn es keine brandneue Information ist, war es für mich noch einmal lustig, in die Entstehungsgeschichte von Navi einzutauchen. Gerade weil mein Einstieg in die The Legend of Zelda-Reihe Phantom Hourglass für den Nintendo DS war und ich Navi so zuerst als Navigator kennenlernte. Ab dem 5. November werden wir aber auch im Ocarina of Time Remake wieder auf die kleine Fee treffen können.