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Call of Duty: Modern Warfare 4: Spieler fordern reinen PvE-Modus für DMZ
Verlorener Loot und Hinterhalte sorgen für Frust in Call of Duty: Modern Warfare 4. Doch Entwickler Infinity Ward hält an der gnadenlosen PvPvE-Formel fest.
Call of Duty: Modern Warfare 4 ist offiziell für alle Spieler gestartet – und vor allem der Extraction-Shooter-Modus DMZ erfreut sich riesiger Beliebtheit. Wenig überraschend rückt dieser Hype nun einen altbekannten Wunsch der Community wieder ins Rampenlicht: Zahlreiche DMZ-Spieler fordern von Entwickler Infinity Ward eine reine PvE-Variante des Modus.
Kurioserweise schien das Studio zuvor versehentlich eine DMZ-PvE-Option zu zeigen, was bei einigen Fans kurzzeitig Hoffnungen weckte. Infinity Ward stellte kurz darauf jedoch klar, dass es sich lediglich um eine interne Test-Playlist für Entwickler handelte und DMZ weiterhin eine reine PvPvE-Erfahrung bleibt.
Infinity Ward wurde 2002 unter anderem von Vince Zampella und Jason West gegründet. Das Studio revolutionierte 2007 mit Call of Duty 4: Modern Warfare das moderne Shooter-Genre und prägte über Jahrzehnte die Multiplayer- und Koop-Mechaniken der gesamten Reihe.
Nachdem sich mittlerweile Millionen in die Gefechte gestürzt haben, vergeht auf Reddit kaum ein Tag ohne neue Hilferufe. In den Subreddits zu DMZ und Modern Warfare 4 häufen sich die Beiträge von Spielern, die Infinity Ward um eine Playlist ohne menschliche Gegenspieler anflehen.
"Bitte gebt uns die Möglichkeit, DMZ ohne PvP zu spielen", schreibt ein Reddit-Nutzer. "Den eigenen Operator, Waffen, Ausrüstung und den mühsam gesammelten Loot zu verlieren, nur weil einem ein anderes Squad im Hinterhalt auflauert, frustriert ungemein. Dass man über 60.000 Einheiten blechen muss, um seinen Operator wiederzubeleben – ohne die verlorene Ausrüstung zurückzubekommen –, macht das Ganze nur noch schlimmer."
Einige Spieler halten dagegen und argumentieren, eine solche Variante würde das gesamte Konzept eines Extraction-Shooters ad absurdum führen. Andere verweisen wiederum auf CoD: Warzone, wo die Entwickler einen ganz ähnlichen Weg gingen: Dort können Spieler nach dem Bildschirmtod wieder respawnen, wenn sie keine Lust auf das gnadenlose Grundprinzip des Battle Royale haben. Warum sollte DMZ also nicht denselben Schritt wagen?
"Das Standard-Argument gegen ein reines PvE in DMZ lautet immer: 'Das widerspricht dem Sinn eines Extraction-Shooters'. Doch Resurgence brachte damals schließlich auch Respawns in das Battle-Royale-Format von Warzone“, hält ein weiterer Nutzer auf Reddit dagegen. "Dabei dreht sich im Battle Royale doch eigentlich alles darum, dass jeder gegen jeden kämpft und man nur EIN einziges Leben hat."
Einige wenige Fans starteten sogar schon eine Online-Petition – bislang allerdings mit überschaubarem Erfolg. Eine Petition für den PvE-Modus bringt es zum Zeitpunkt dieses Artikels auf gerade einmal 331 Unterschriften.
Dazu kommt: Abseits der Kampagne bietet Modern Warfare 4 überhaupt keinen reinen PvE-Modus. Normalerweise erwarten Call-of-Duty-Spieler mindestens ein kooperatives PvE-Erlebnis – sei es Zombies, Spec Ops oder wie im letztjährigen Black Ops 7 der Modus Endgame. Hinter dem Ruf nach einer PvE-Fassung für DMZ steckt daher wohl auch eine Spielergruppe, die sich vom aktuellen Serienteil schlicht vernachlässigt fühlt.