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SteelSeries Sensei Pro im Test: Nie wieder Ladekabel!
Die Sensei Pro und Rival Pro bieten absolute Esports-Power in einem ultraleichten Gehäuse. Das Beste? Ein geniales Akku-Wechselsystem.
Vor einigen Wochen durfte ich nach Kopenhagen reisen, damit SteelSeries mir vor Ort ihre neuen Produkte zeigen kann. Eine dieser kleinen Überraschungen waren die SteelSeries Sensei Pro sowie die SteelSeries Rival Pro. Zwei High-End-Mäuse für Spieler mit Esports-Ambitionen. Inklusive 8 kHz Polling-Rate, enorm kleinem Gewicht und wechselbaren Akkus mit Ladestation - so, wie ihr es auch von den Flaggschiff-Headsets von SteelSeries kennt.
Die Verpackung ist kompakt und leicht geöffnet. Die Maus blickt mir direkt nach dem befriedigenden Aufklappen der seitlich eingesteckten Verpackung entgegen und lässt sich ebenso unkompliziert herausnehmen. Im Paket dabei sind ein geflochtenes Kabel, die Maus, die Ladestation sowie ein zweiter runder Akku. Einer steckt bereits in der Maus.
Per Kabel könnt ihr keine der beiden anschließen. Sie sind vollständig kabellos. Die beiden Pro-Mäuse nutzen UWB-Funktechnologie - also Ultra-Wideband. Das soll besonders hohe Stabilität bieten.
Jetzt mal zur Haptik, weil das ABS-Kunststoffgehäuse so unendlich samtig und geschmeidig ist. Glatt, aber trotzdem nicht rutschig und einfach super angenehm an der Haut. Beide Mäuse bieten hier dasselbe Gefühl, als würde ich meine Hand auf einem Babyärmchen ablegen. Nach zwei Tagen musste ich allerdings auch schon anfangen, sie regelmäßig abzuwischen, weil ich bereits erste Hautfettflecken erspähen könnte. Sieht man auf der glänzenden Oberfläche doch recht schnell.
Das Bild mit dem Baby passt auch an anderer Stelle, denn die beiden Mäuse sind absolute Leichtgewichte. Gerade einmal 53 Gramm wiegen die Sensei und die Rival Pro jeweils. Zusammen mit den großzügigen Gleitern am Boden der Maus fühlt es sich an, als würde diese wie eine Feder über den Schreibtisch schweben. Die sind wirklich verrückt leicht.
Bei der Form unterschieden sich die beiden Modelle allerdings enorm. Die Sensei Pro ist eine recht breit geschnittene, eher flache symmetrische Maus (ja, sie hat nur Daumentasten an einer Seite und ja, als Linkshänderin beschwere ich mich hier ganz kurz darüber und fahre danach ohne weiteres Maulen fort). Für den Claw-Grip ist sie also perfekt geeignet. Und auch etwas größere Hände sind von Vorteil, wie ich nach längerer Nutzung festgestellt habe. Nutzt ihr hier zwischendurch eine entspanntere Office-Haltung, könnte allerdings sein, dass euch der etwas schärfere Übergang zwischen den Seiten der Maus und der Oberseite etwas unbequem vorkommt, je nachdem, wie ihr die Finger haltet, wenn ihr nicht gerade angespannt durch das Visier schaut, um den Finger bei der kleinsten Bewegung direkt auf den Abzug schnellen zu lassen. Ich habe jedenfalls nach ein paar Stunden eine recht bequeme Position gefunden.
Im Stehen auf dem Event unter Hype und in Gesellschaft fiel mir das nämlich gar nicht so sehr auf. Aber ja, ich merke, dass meine kleinen Pfoten doch etwas bequemer aufliegen würden, wären sie minimal massiger. Für die meisten von euch wird das sicher kein großes Problem sein, meine Hände sind wirklich nicht groß. Ich kaufe Haushaltshandschuhe in Größe S und komme völlig ohne Kampf und Quetschen rein.
Weil es mich gerade selbst interessiert hat, habe ich mal gemessen: Vom Übergang zwischen Handgelenk und Handfläche, dem unteren Anfang der Hand also, bis zur obersten Spitze meines Mittelfingers sind es gerade einmal 16,5 Zentimeter. Laut Google wäre diese Maus ein Mü zu lang für mich. Empfohlen sind da maximal 11,5 Zentimeter und die Sensei kommt auf 12,5. Aber so viel schere ich mich um diese KI-Analyse nun auch wieder nicht. Es soll sich am Ende einfach bequem anfühlen und nicht auf dem Papier die schönsten Längenangaben haben. Recht haben am Ende nur meine Hand und ihr Wohlempfinden.
Für kleine Patscher gibt es aber Mini-Versionen der beiden Mäuse. Diese sind nur 11,8 Zentimeter bei der Sensei Pro Mini oder 12 Zentimeter lang, wenn wir