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heise+ | Gamingmaus mit Breitbandfunk: Steelseries Sensei Pro im Test
Mit der Sensei Pro trumpft nach Logitech und Razer auch Steelseries mit einer Luxusmaus auf. Breitbandfunk ist spannend, aber nötig? Wir haben es getestet.
Hyper-Polling, 50.000 dpi Auflösung, optische Taster für schnelle Klicks – wenn es um teure PC-Mäuse für ambitionierte Gamer geht, überbieten sich die Hersteller mit Superlativen. Der dänische E-Sport-Ausstatter Steelseries legt mit Pro-Versionen seiner erfolgreichen Mäuse Sensei und Rival nach. Die ergonomisch geformte Rival empfiehlt sich für Rechtshänder. Wir haben die symmetrisch geformte Sensei Pro mit der kaum billigeren Razer Viper V4 Pro verglichen, die wir vor einem halben Jahr getestet haben und messtechnisch wie fürs Zocken nach Unterschieden gefahndet.
Steelseries liefert zwei Akkus mit: Einer versorgt die Maus, der zweite thront auf dem klotzigen Sender, der gleichzeitig als Ladegerät dient. Wie bei der Razer Viper V4 lässt sich der Funksender frei auf dem Tisch platzieren und ist per USB-C- auf USB-A-Adapterkabel mit dem Spiele-PC verbunden. Während die Viper ihre Daten allerdings über den proprietären, aber schnellen 2,4-Gigahertz-Funk überträgt, nutzt die Sensei Pro Ultrawideband (UWB) zwischen 6 und 8,5 Gigahertz.
Die Idee dabei ist, die Nutzdaten über einen weiten Frequenzbereich zu verteilen. Damit wirken sich schmalbandig sendende Störsignale weniger aus, sodass kaum Nutzdaten der Breitbandsendung verloren gehen. Die UWB-Technik selbst gibt es schon lange und steckt etwa in Funksensoren; bei kabellosen Mäusen ist sie neu. Steelseries bezeichnet die 53 Gramm leichte Sensei Pro als symmetrisch, doch gilt das nur für die Gehäuseform. Die beiden Daumentasten liegen nur an der linken Seite. Beim Vorgänger, der kabelgebundenen Sensei Ten gab es Daumentasten noch auf beiden Seiten. Möglicherweise wollte Steelseries Gewicht einsparen.
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