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Künstliche Intelligenz - OpenAI macht bereits 11 Prozent des Microsoft-Umsatzes aus – eine gute und eine schlechte Nachricht zugleich
Trotz positiver Marktwerte von Microsoft gibt es nicht für alle gute Nachrichten. (Bildquelle: simonbhray / Unsplash)
Microsoft hat sein erstes Geschäftsquartal 2027 mit höheren Gewinnen, starkem Azure-Wachstum und einem Cashflow abgeschlossen, um den viele Tech-Konzerne angesichts der enormen KI-Ausgaben neidisch sein dürften.
Die soliden Zahlen dämpfen die Nervosität der Investoren bezüglich der explodierenden Kosten für KI-Entwicklung spürbar. Besonders bemerkenswert: Die Partnerschaft mit OpenAI spült riesige Summen in die Kassen – während der Konzern kurz zuvor rund 60.000 Beschäftigten den Abschied nahegelegt hat.
Dieser Artikel stammt im Original von unserer spanischen Schwesterseite XATAKA und erscheint bei GameStar Tech in übersetzter und angepasster Form.
Wie aus den Präsentationsfolien hervorgeht, kletterte der Umsatz in diesem Quartal auf 92.300 Millionen Dollar – ein Plus von 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und damit über den Prognosen der Wall Street, wie The Wall Street Journal berichtet. Der Nettogewinn legte um 32 Prozent auf 36.600 Millionen Dollar beziehungsweise 4,92 Dollar je Aktie zu.
Während an den Märkten Skepsis herrscht, ob sich die Milliardenausgaben für künstliche Intelligenz jemals bezahlt machen, setzt Microsoft ein klares Ausrufezeichen.
Der Retter ist allerdings nicht das Endkunden-Geschäft mit KI, sondern Azure: Die Cloud-Infrastruktur wuchs um 48 Prozent auf 33.200 Millionen Dollar – nach 43 Prozent Zuwachs im Vorquartal.
Die Sparte Microsoft Cloud, zu der neben Azure auch die Cloud-Dienste von Microsoft 365 gehören, erzielte 63.900 Millionen Dollar, was einem Anstieg von 30 Prozent entspricht.
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