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James Cameron - Ein 37 Jahre alter Sci-Fi-Klassiker hätte beinahe das Leben des Regisseurs gefordert
Der Dreh zum Sci-Fi-Klassiker The Abyss verlangte Cameron und vor allem seiner Crew alles ab. Bildquelle: Walt Disney Company
Beide Avatar-Teile sind Filme von James Cameron, die mit viel Budget und Aufwand gedreht wurden. Gerade die Fortsetzung Avatar: The Way of Water sticht etwa dadurch hervor, dass die Schauspieler für die Unterwasser-Szenen teilweise lernen mussten, minutenlang die Luft anzuhalten.
Diese Herausforderung verblasst aber im Vergleich zu dem, was die Darsteller für einen anderen Film vom bekannten Regisseur ertragen mussten: The Abyss erschien bereits 1989 und spielt zu großen Teilen unter Wasser. Weil Budget und Zeit deutlich knapper bemessen waren, kam es hier zu einigen Unfällen und Problemen. Sogar James Cameron selbst ertrank bei den Dreharbeiten fast.
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Bis heute gilt das Projekt deshalb als eine der schwierigsten Hollywood-Produktionen überhaupt. The Abyss sollte gewissermaßen Camerons Antwort auf Stanley Kubricks 2001: Odyssee im Weltraum sein, nur eben mit einer Unterwasserwelt als fremdartiger Kulisse, die ähnlich lebensfeindlich anmutet wie das All.
Im Film geht es um eine Öhlbormannschaft, die beim Versuch ein gesunkenes U-Boot zu bergen, auf außerirdisches Leben am Meeresgrund stößt. Drehort waren der Reaktorbehälter eines stillgelegten Kernkraftwerks und ein kleinerer Turbinenraum, die beide geflutet wurden. Die beteiligten Schauspieler und Schauspielerinnen mussten deshalb ein intensives Tauchtraining absolvieren.
Allerdings kam es trotz der Vorbereitung zu allerlei Zwischenfällen und Schwierigkeiten, wie die Dokumentation Under Pressure: The Making of the Abyss schilderte (via Screenrant). Für bessere Sichtbarkeit musste das Wasser etwa mit ordentlich Chlor angereichert werden, was bei den Crewmitgliedern stark ausgeblichene Haare und sogar Verbrennungen nach sich zog.
Aber es wurde sogar noch dramatischer: So musste Ed Harris etwa so lange die Luft anhalten, dass er fast ertrunken wäre. Später sei er laut eigener Aussage noch bei der Heimfahrt vom Dreh vor lauter Stress von heftigen Heulkrämpfen geschüttelt worden. Ihm zufolge war die Stimmung am Drehort durchgehend so mies, dass die Crew sogar anfing, wahllos Dinge zu zerschlagen, um mit dem Druck umgehen zu können.