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Arthur Morgans Egoismus-Konflikt diente als Vorbild für die Beziehungsdynamik in GTA 6
Lead Developer Rob Nelson erklärt im Edge-Magazin: Kleine Gesten wie Händchenhalten oder ignorierte Anrufe steuern die Bindung und das Innenleben der Figuren.
Das Zusammenspiel von Lucia und Jason in Grand Theft Auto 6 muss keineswegs in einer Romanze enden – beide können auch einfach nur kriminelle Partner bleiben.
Bei der Dynamik des Duos habt ihr in vielerlei Hinsicht freie Hand und das Vorbild dafür ist Arthur Morgan aus Red Dead Redemption 2.
"Zu Beginn möchten die beiden zusammen sein und ihrer Beziehung eine neue Chance geben", erklärt Co-Studioleiter und Lead Developer Rob Nelson in der aktuellen Ausgabe des Edge-Magazins. "Im weiteren Spielverlauf liegt es dann jedoch ganz bei euch, ob ihr daran festhaltet oder alles verspielt."
Rob Nelson prägte als Entwicklungs-Veteran bereits Meilensteine wie GTA 5 und Red Dead Redemption 2 entscheidend mit, bevor er als Co-Studioleiter die Leitung von GTA 6 übernahm.
Abseits dessen, was ihr vielleicht wollt, besitzen die Figuren allerdings ihr ganz eigenes Innenleben. Nelson führt den Gedanken aus: "Manche halten solche Spiele vielleicht für bloße Machtfantasien. Durchaus verständlich. Aber was passiert, wenn diese Charaktere etwas ganz anderes wollen?"
Erstmals kam dieser Gedanke bei der Arbeit an Red Dead Redemption 2 auf. Dort werdet ihr nicht mit massenweise In-Game-Währung überschüttet, sondern müsst viel genauer abwägen, wie ihr dieses Geld eigentlich investieren möchtet.
"Gebe ich das Geld für mich selbst aus – für schicke Outfits, Pferde und Sättel? Oder spende ich es für meine Wahlfamilie in der Gang?"
Arthur Morgans innerer Konflikt zwischen Egoismus und Aufopferung sollte für euch jederzeit greifbar sein. Auf diesem Fundament baut GTA 6 bei der Beziehung der Hauptfiguren auf. Haltet ihr etwa Händchen, steigert das die Bindung. Wer Anrufe ignoriert, verärgert seinen Partner.