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Anno 117: Erwachen des Deltas im Test: Ein Blick auf die vielen Technik-Updates der PC-Version
Mit dem DLC „Erwachen des Deltas“ hat Anno 117: Pax Romana den größten DLC des Jahres erhalten. Da sich seit dem Release auch an der Technik der PC-Version etwas getan hat, werfen wir noch einmal einen Blick auf das Spiel. Grafikkarten-Benchmarks sowie die Analyse von DLSS Ray Reconstruction stehen im Fokus.
Vor ungefähr einem Jahr ist Anno 117: Pax Romana (Test) und damit der neueste Teil von vermutlich Deutschlands bekanntester Spiele-Reihe erschienen. Wir haben uns das Spiel damals in mehreren Artikeln angesehen. Neben dem klassischen Benchmark-Artikel hat es unter anderem auch einen großen Community-Benchmark des Spiels gegeben.
Mit „Erwachen des Deltas“ ist nun der letzte und größte DLC des Year-1-Passes erschienen. Da Ubisoft seit dem Release auch an der Technik des Spiels gearbeitet hat und darüber hinaus neue Treiber und einige (sehr wenige) neue Grafikkarten erschienen sind, werfen wir noch einmal einen Blick auf die Features und Leistung der PC-Version.
Dabei gilt direkt zum Anfang: Anno 117 ist knapp ein Jahr nach Release mit seiner Raytracing-Grafik nach wie vor ein wunderschönes Spiel und vermutlich immer noch das schönste Aufbauspiel überhaupt. Und seit dem Release hat die Grafikpracht noch einmal ein wenig zugelegt. Denn zum Launch wurden sämtliche Ressourcenfelder im Spiel anders als bei Anno 1800 zumindest optisch nicht von Einwohnern bearbeitet. Nun tummeln sich dort auch in Anno 117 Arbeiter herum, sodass die Atmosphäre noch einmal dichter geworden ist.
Das ist ein nicht zu unterschätzendes Update, doch die eigentlichen Verbesserungen der PC-Version sind bei den PC-exklusiven Features zu finden. Anstatt DLSS 4 hat nun DLSS 4.5 nativ den Weg ins Spiel gefunden. FSR Upscaling wurde gleichzeitig von der Version 3.15 auf FSR Upscaling 4.0.3 aktualisiert. Das ist zwar nicht die neueste Version – die per Treiber-Schalter automatisch angewendet wird –, aber damit befindet sich nun ebenso AMDs AI-Upsampling direkt im Spiel. Wichtiger sind jedoch zwei weitere Änderungen:
Bei dem AI-Denoiser bietet Ubisoft dann jedoch leider nicht das Komplettpaket an. Denn FSR Ray Regeneration sucht man vergebens.
Die meisten Spiele unterstützen heute die beliebten Widescreen-Formate, alle Titel dann aber immer mal wieder doch nicht – oder auch nicht korrekt. ComputerBase hat folgende 2 Screenshots in der Auflösung 3.440 × 1.440 (UWQHD) sowie 2.560 × 1.440 (WQHD) aufgenommen, was dem 21:9- und dem klassischen 16:9-Format entspricht. Daran lässt sich erkennen, wie das Spiel mit Widescreen-Auflösungen umgeht.
Manche Spiele laden unglaublich schnell, andere wiederum benötigen eine schiere Ewigkeit. Mit einer Stoppuhr ausgestattet, misst die Redaktion die Ladezeiten ins Hauptmenü und dann von dort in die Testsequenz. Da Ladezeiten variieren können, wird dies insgesamt dreimal durchgeführt und dann ein Durchschnitt gebildet. Zwischen jedem Versuch wird der Rechner neu hochgefahren, sodass keine Dateien mehr im Cache vorliegen. Falls es abbrechbare Intros oder Videosequenzen gibt, werden sie weggeklickt, denn nur die reine Ladezeit ist wichtig. Sofern das Spiel bemerkbar einmalig Shader vorab kompiliert, wird dieser Lauf nicht in die Rechnung einbezogen. Die Zeit der Shader-Erstellung wird separat angegeben.
Dabei ist zu bedenken, dass ComputerBase einen High-End-PC besitzt, der unter anderem mit einem Ryzen 7 9800X3D und einer Seagate FireCuda 530 als PCIe-4.0-fähige NVMe-SSD ausgestattet ist. Entsprechend werden die Ladezeiten auf den meisten Systemen länger ausfallen. Die Werte hier sind nur zur Orientierung gedacht.
Wenn Spiele auf der Plattform Steam erscheinen, laufen sie auch oft auf der tragbaren Steam Deck und der stationären Steam Machine (Test) – oder DIY-Builds mit SteamOS. Und einige Spiele sind im Standalone-Modus auf Steam Frame (Test) lauffähig. Wie es um die Kompatibilität laut Valve zum Zeitpunkt der Testveröffentlichung gestellt ist, verraten wird hier. Den aktuellen Stand liefert die Steam-Store-Seite zu .