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KI-Firmen rationieren Rechenleistung für persönliche Bots
(C) unter Verwendung eines Motivs von Andrei Suslov / 123RF.com
Nachdem bereits OpenAI und Anthropic Einschränkungen bei der Nutzung ihrer KI-Agenten eingeführt haben, begrenzt nun offenbar auch SpaceX die Nutzung seines Agenten Grok Bot.
Grok Bot ist ein ständig aktiver, persönlicher Agent – ähnlich Metas Muse, OpenAIs Dot oder Anthropics Claude Duet – der Zugriff auf Mails und Dokumente hat und selbstständig Aufgaben erledigen soll. Sein Rechenkontingent teilt er sich mit Grok und der Programmierplattform Cursor. Hintergrund sind die hohen Kosten der erforderlichen Rechenleistung. Laut Anthropic verbraucht ein Bot 4- bis 15-mal so viel davon wie ein normaler Chat. Auf die Klagen von Anwendern, dass ihre Verbrauchslimits nun schneller erreicht würden, antwortet Elon Musk auf X: “Die Kosten für den Betrieb von Grok Bot waren im Verhältnis zum Umsatz untragbar hoch.” Dabei hatte er nur zwei Wochen zuvor Grok Bot noch als sein am schnellsten wachsendes Produkt gelobt.
Allerdings ist Rechenleistung ein rares und daher teures Gut. Deshalb hatte beispielsweise OpenAI bereits im Dezember die Kontingente von Chat und dessen Programmier-Assistent Codex zusammengelegt und die Nutzung mehrerer Flatrate-Accounts auf einem Gerät beschränkt.
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