// TAGESSCHAU AUSLAND — MONDO
US-Zwischenwahl: Demokraten erobern Mehrheit im Senat
Bei den Midterms haben sich die Demokraten eine knappe Mehrheit im Senat gesichert. Sie konnten mehrere Bundesstaaten erobern, die lange in der Hand der Republikaner waren.
Es ist eine schwere Niederlage für die Partei von US-Präsident Donald Trump: Die oppositionellen Demokraten haben bei den Zwischenwahlen die Mehrheit im Senat gewonnen.
Dies geht aus Teilergebnissen und Berechnungen der Nachrichtenagentur AP und anderen US-Medien hervor. Die Demokraten nahmen den Republikanern mehrere Mandate ab - unter anderem in Texas, Kansas, Iowa, North Carolina und South Carolina.
In Texas setzte sich der James Talarico gegen den Republikaner Ken Paxton durch und gewann in dem Bundesstaat zum ersten Mal seit mehr als 30 Jahren einen Senatssitz für seine Partei.
In Ohio gewann der Demokrat Sherrod Brown gegen den Republikaner Jon Husted. In Iowa besiegte Josh Turek die Republikanerin Ashley Hinson. In South Carolina gewann die Demokratin Annie Andrews. Der Demokrat Adam Hamilton gewann den seit mehr als 90 Jahren von den Republikanern gehaltenen Senatssitz im Bundesstaat Kansas.
Die Demokraten kommen demnach auf mindestens 53 der 100 Sitze. Dabei sind zwei parteilose Senatoren mitgezählt, die mit den Demokraten verbündet sind.
Liveblog
04.11.2026
Verfolgen Sie die Entwicklungen zu den Midterms hier im Liveblog.
mehr
Der Verlust der Senatsmehrheit ist eine herbe Niederlage für Trump - politisch wie persönlich. Er hatte die Zwischenwahl wiederholt zu einer Abstimmung über seine Politik erklärt. Im Gespräch mit der New York Times kündigte er im Laufe des Wahlabends (Ortszeit) an, die Ergebnisse anzuerkennen.
Eine Verantwortung schiebt er inzwischen aber von sich. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb er: "Ich stand nicht auf den Wahlzetteln."