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Sandisk Extreme Pro (V3) 2 TB im Test: Schnelle USB4-SSD schreibt allen davon
Sandisk macht seine USB4-SSD der Serie Extreme Pro in der neuen V3-Version kompakter und schneller. So viel sei schon verraten: Sie zählt nicht nur zu den schnellsten externen SSDs im Testfeld, sondern lässt im Schreibtest die Konkurrenz richtig alt aussehen.
Bereits vor knapp 2 Jahren brachte Sandisk die erste eigene SSD mit USB4 auf den Markt. Die Extreme Pro mit USB4 aus dem Jahr 2024 war mit Abmessungen von 140 × 69 × 12 mm und einem Gewicht von 172 Gramm allerdings nicht sonderlich kompakt.
In diesem Jahr ließ Sandisk eine neue Version der Extreme Pro mit USB4 folgen. Diese ist mit 110 × 58 × 10 mm deutlich kleiner und mit rund 65 Gramm nicht einmal halb so schwer. Zudem verspricht Sandisk noch etwas mehr Leistung: Statt zuvor 3.800 MB/s beim Lesen und 3.700 MB/s beim Schreiben stehen bei der neuen Version nun 4.000 MB/s beim Lesen und 3.800 MB/s beim Schreiben im Datenblatt.
Zusätzlich bewirbt Sandisk die Serie jetzt mit einer dauerhaften Schreibrate von durchschnittlich bis zu 3.100 MB/s. Eine solche Angabe zur Dauerleistung ist äußerst selten und zu begrüßen. Selbstverständlich wurde dies im Test ganz genau untersucht.
Auch wenn Sandisk im Datenblatt (PDF) nur von Modellen mit 2 TB (Testmuster) und 4 TB spricht, ist auch ein Modell mit 8 TB geplant. Letzteres soll aber erst im zweiten Halbjahr 2027 den Markt erreichen.
Welche Technik im Detail in dem IP65-zertifizierten Gehäuse mit dem neuen Sandisk-Rot steckt, hat der Hersteller bisher nicht verraten. Angeschlossen wird die SSD über das mitgelieferte USB-C-Kabel. Mit der Sandisk-App kann zudem die 256-Bit-Verschlüsselung genutzt werden. Der Garantiezeitraum umfasst 5 Jahre.
Die Sandisk Extreme Pro Portable SSD V3 mit USB4 kostet in der getesteten Version zurzeit rund 570 Euro und ist inzwischen zumindest bei einigen Händlern direkt lieferbar. Der Preis ist deutlich höher als bei der älteren Version, die bereits ab 420 Euro zu haben ist.
Die Probanden müssen im Test gegen die High-End-Konkurrenz mit PCIe 5.0 wie die Sandisk WD_Black SN8100 (Test) und die Samsung 9100 Pro (Test) sowie die Flaggschiffe der PCIe-4.0-Generation in Form der WD_Black SN850X (Test) und der Samsung 990 Pro (Test) antreten. Auch ein Vergleich mit SSDs der langsameren Sorte auf Basis von PCIe 3.0 und SATA sowie mit externen Modellen wird gezogen.
Der Wechsel auf PCIe 5.0 seitens der SSDs machte auch einen Wechsel des Testsystems von ComputerBase nötig. Die Wahl fiel auf AMDs aktuelle AM5-Plattform mit einem B650E-Mainboard von Asus und dem mit 65 Watt TDP antretenden 12-Kern-Prozessor Ryzen 9 7900 (Test). Der primäre M.2-Slot des Mainboards erhält PCIe 5.0 x4 direkt über die CPU. Beim Betriebssystem fand ein Umstieg auf Windows 11 statt.
Nachfolgend wird die aktuell für SSD-Tests verwendete Hard- und Software aufgelistet.