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Bund fördert Schwimmenlernen mit 20 Millionen Euro
Mehr als die Hälfte aller Grundschulkinder in Deutschland kann nicht sicher schwimmen. Mit einem Förderprogramm von 20 Millionen Euro will der Bund das ändern. Schwimmverbände und Hilfsorganisationen sollen dabei helfen.
Eine neues Förderprogramm soll dafür sorgen, dass mehr Kinder in Deutschland das Schwimmen lernen. Das von Bundeskanzleramt, dem Deutschen Schwimmverband (DSV) und der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) vorgestellte Programm umfasst Förderungen von 20 Millionen Euro - verteilt auf vier Jahre.
Das Förderprogramm sieht vor, den Zugang zu Schwimmbädern zu erleichtern - zum Beispiel die Busfahrt für eine Klasse zu finanzieren, wenn das nächste Schwimmbad weiter entfernt ist. Außerdem sollen Vereine mit dem Geld mehr Schwimmkurse anbieten können oder hauptamtliche Schwimmlotsen einstellen. So können ehrenamtliche Schwimmlehrerinnen und -lehrer entlastet werden, sagt der DSV. Eine Förderung zum Bau und Erhalt von Schwimmbädern wie es Verbände forderten, ist allerdings nicht vorgesehen.
Die Zahl der Badetoten in Deutschland ist gestiegen. Besonders betroffen sind junge Männer.
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Sicheres Schwimmen sei nicht nur überlebenswichtig, sagte Staatsminister für Sport und Ehrenamt und Kanu-Olympiasieger Ronald Rauhe. "Sicher schwimmen zu können, schafft auch Selbstvertrauen, ermöglicht Teilhabe an Klassenfahrten und Ferienangeboten und eröffnet den Zugang zu gesunder Bewegung."
Laut Bundesministerium können aktuell nur 40 Prozent aller Schülerinnen und Schüler am Ende ihrer Grundschulzeit sicher schwimmen. 40 Prozent gelten aktuell als unsichere Schwimmer - 20 Prozent können gar nicht schwimmen.
Laut DLRG-Präsidentin Ute Vogt, kann ein Kind sicher schwimmen, wenn es sich nicht nur über Wasser halten, sondern eigenständig 15 Minuten über tiefem Wasser schwimmen kann.
Dieses Thema im Programm: NDR info | Nachrichten | 04.11.2026 | 15:30 Uhr