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Motorola Signature 27: Tandem-AMOLED, neuester Snapdragon und Triple-Kamera
Motorola stellt mit dem Signature 27 ein absolutes Flaggschiff-Smartphone vor und hat sich damit einen Markt ausgesucht, den Motorola schon länger nicht mehr derart bedient hat. Es bietet ein 6,78 Zoll großes AMOLED-Display mit bis zu 12.000 Nits, eine 200-MP-Periskopkamera und den neuen Snapdragon 8 Elite Extreme Gen 6.
Mit dem Signature 27 bringt Motorola ein neues Spitzenmodell zum stattlichen Preis von 1.899 Euro nach Deutschland. Der Verkauf soll in den kommenden Wochen starten. Zum Marktstart kündigt der Hersteller Angebote auf der eigenen Webseite an, nennt in der Ankündigung bislang aber weder deren Umfang noch einen konkreten Termin. Die Ausstattung passt zum Preis und positioniert das Smartphone klar im oberen Premiumsegment: Dazu zählen ein hochauflösendes Kamerasystem, ein Tandem-AMOLED-Display, der aktuelle Snapdragon-Spitzenprozessor und sieben Jahre Softwareversorgung.
Das 6,78 Zoll große „Extreme AMOLED Duo“ nutzt einen Tandem-Aufbau mit zwei lichtemittierenden Schichten. Motorola verspricht dadurch eine höhere Helligkeit und Energieeffizienz als bei herkömmlichen AMOLED-Panels. Die Spitzenhelligkeit soll bis zu 12.000 Nits erreichen. Dieser Wert gilt bei einem durchschnittlichen Pixelanteil von einem Prozent und unter bestimmten Bedingungen. Er ist daher nicht mit einer dauerhaft über die gesamte Fläche verfügbaren Helligkeit gleichzusetzen.
Das Panel löst mit 1,5K auf und unterstützt eine Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz. Dolby Vision und HDR10+ sind ebenfalls an Bord; der DCI-P3-Farbraum wird laut Datenblatt vollständig abgedeckt. Pantone Validated soll für eine präzise Farbdarstellung sorgen. Motorola nennt außerdem eine bis zu 34 Prozent höhere Energieeffizienz und eine bis zu 121 Prozent längere Lebensdauer gegenüber dem AMOLED-Panel der Vorgängergeneration.
Auf der Rückseite kombiniert Motorola vier Sensoren. Die Hauptkamera löst mit 50 Megapixeln auf und nutzt Sonys LYTIA L910. Das Objektiv hat eine Blende von f/1.6, der Sensor fasst jeweils vier Pixel zu einem 2,44-Mikrometer-Pixel zusammen. Eine optische Bildstabilisierung mit 3,5 Grad Stabilisierungsspielraum ergänzt die elektronische Stabilisierung. Videos nimmt die Hauptkamera mit bis zu 8K auf.
Die auffälligste Kamera ist das 200-Megapixel-Periskop-Teleobjektiv mit dreifachem optischem Zoom und OIS. Motorola bewirbt einen bis zu 100-fachen „Super Zoom Pro“, bei dem KI die Bildqualität bei großen Zoomstufen verbessern soll. Für Porträts stehen Brennweiten beziehungsweise Bildwinkel für 24, 35, 50, 85 und 135 mm bereit. Die Ultraweitwinkelkamera bietet 50 Megapixel, ein Sichtfeld von 122 Grad und Autofokus. Durch Pixel-Binning entstehen Fotos mit effektiv 12,5 Megapixeln.
Ein dedizierter „Event Vision Sensor“ soll Bewegungen unabhängig von den Hauptkamerasensoren erkennen. Die Action-Shot-Funktion soll damit schnelle Motive scharf abbilden. Hinzu kommen Nachtmodus, Makro, Pro-Modus und diverse automatische Aufnahmefunktionen. Die 50-Megapixel-Frontkamera bietet Autofokus und nimmt Videos in bis zu 4K auf. Für Videos nennt Motorola Dolby-Vision-Aufnahme, 4K mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde sowie Zeitlupe in 4K mit 120 Bildern pro Sekunde.
Als Prozessor kommt Qualcomms Snapdragon 8 Elite Extreme Gen 6 zum Einsatz. Motorola kombiniert ihn mit 12 GB oder 16 GB LPDDR5X-Arbeitsspeicher und 256 GB oder 512 GB UFS-4.1-Speicher. Nach Deutschland kommt das Smartphone mit dem jeweils größeren Speicher.
Für anhaltend hohe Leistung unter Last soll das Kühlsystem „ArcticMesh“ sorgen. Es kombiniert Wärmeleitgel mit Mikrodiamanten und eine 8.384 Quadratmillimeter große Vapor Chamber. Die Wärmekammer sei 40 Prozent größer als beim Vorgänger. Bei Mobilfunk setzt Motorola auf 5G; sechs Antennen sollen schnellere Downloads und bis zu doppelt so hohe WLAN-Geschwindigkeiten ermöglichen. Das Gerät unterstützt bereits Wi-Fi 8.
Ab Werk läuft das Smartphone mit Android 17. Motorola verspricht sieben Betriebssystemupdates sowie bis zu sieben Jahre Si