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Nach Final Fantasy 7 Rebirth sollen erstmal keine neuen JRPG-Remakes kommen
Produzent Yoshinori Kitase spricht über die Firmenpläne nach der Trilogie – schließt weitere Neuauflagen aber nicht völlig aus.
Final Fantasy 7 Rebirth könnte erstmal das letzte JRPG-Remake sein, das Square Enix auf den Markt bringt. Der letzte Teil der Reihe soll im kommenden Frühjahr erscheinen. Aber wenn die Remake-Trilogie erstmal draußen ist, was passiert danach? Ein Produzent der Reihe erklärt, wie die Zukunft des Unternehmens aussehen könnte.
In einem Interview mit IGN erklärt Yoshinori Kitase – eine Führungskraft bei Square Enix, Regisseur von Final Fantasy 7 und Produzent der Remake-Trilogie - wie es weitergeht. Laut ihm werde Square Enix sich wohl eher auf neue Titel und neue Spiele konzentrieren.
"Ich denke, dass wir in erster Linie eher in neue Titel und neue Spiele investieren werden. Gleichzeitig war es aber so, dass – wie jetzt beim Remake von ‚Final Fantasy 7‘ – Entwickler beteiligt waren, die bereits am Original mitgearbeitet haben und eine sehr starke persönliche Bindung dazu hatten."
Square Enix konzipierte die Neuauflage von Final Fantasy VII als Trilogie: Nach dem Auftakt Final Fantasy VII Remake (2020) und dem Nachfolger Rebirth (2024) befindet sich das finale Kapitel derzeit in der Entwicklung.
Nicht, dass an Remakes irgendwas falsch wäre, es kommt mir nur so vor, als würden sich Studios mehr auf ihre alten Franchises und beliebte Spiele verlassen, als sich mal wieder in neue Gewässer zu trauen. Das mag zwar der sichere Weg sein, aber völlig neue Welten und Erlebnisse sind ebenso wichtig.
Die Remake-Reihe zu Final Fantasy 7 war bisher extrem erfolgreich. Sich auf völlig neue Spiele zu konzentrieren, hält Kitase zwar für die wahrscheinlichere Möglichkeit, es ist aber kein Versprechen für die Zukunft. Sollte sich eine gute Gelegenheit bieten, um ein beliebtes Spiel zu einem neuen Projekt zu machen, so wird Square Enix es sicher nicht aus Prinzip meiden.
"Wir wollten unbedingt etwas Neues auf Basis des alten Spiels erschaffen, damit auch neue Nutzer in den Genuss des Titels kommen und dessen Reiz genauso erleben können wie diejenigen, die schon das Original gespielt haben", sagt er. "Es könnte also durchaus weitere Fälle geben – ähnlich wie bei diesem Projekt –, in denen das Unternehmen bereit ist, in die Neuauflage alter Titel oder ähnliche Projekte zu investieren."