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Recycling - Eine Frau investierte all ihre Ersparnisse in ein unbebautes Grundstück. Neun Jahre später baute eine Gruppe von Freiwilligen ihr ein Haus aus 850 Blöcken aus recyceltem Kunststoff
Das Eigenheim aus recyceltem Kunststoff ist klein, aber fein. (Bild: ekojuntodecostarica – Instagram)
Nach fast einem Jahrzehnt des Sparens konnte sich Cindy Mora endlich das Grundstück leisten, auf dem sie ein Haus für sich und ihren Sohn bauen wollte.
Das Problem: Nachdem dieser erste Schritt getan war, fehlte es an Geld , um das Gebäude tatsächlich errichten zu können.
Eine Initiative aus Unternehmen, sozialen Organisationen und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern ließ diesen Traum schließlich Wirklichkeit werden – und das auch mit Hilfe eines besonderen Baustoffes.
Dieser Artikel stammt im Original von unserer spanischen Schwesterseite tudogusto und erscheint bei GameStar Tech in übersetzter und angepasster Form.
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Die eigentliche Besonderheit des Hauses steckt in den Wänden: Für deren Errichtung kamen 850 sogenannte Bliqueplas-Bausteine zum Einsatz, gefertigt aus rund 7,5 Tonnen Plastikmüll.
Der Rohstoff für diese Baublöcke stammte aus verschiedensten weggeworfenen Kunststoffabfällen – darunter Flaschen, Behälter, Plastiktüten und Verpackungsreste. Nach einer industriellen Aufbereitung wurden diese Reste zu modularen Elementen gepresst, die klassischen Mauersteinen verblüffend ähneln.
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Das Bauvorhaben verfolgte zwei zentrale Anliegen: Einer Familie mit Unterstützungsbedarf ein adäquates Zuhause zu verschaffen und gleichzeitig in der Praxis zu demonstrieren, wie Plastikabfälle als funktionaler Werkstoff im Bausektor sinnvoll weitergenutzt werden können.