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Wie der Aktienkauf rund um die Uhr funktionieren soll
Die Deutsche Börse in Frankfurt ermöglicht ab sofort den Handel mit DAX-Werten auch nachts oder am Wochenende. Noch gibt es allerdings eine wichtige Hürde. Was Anleger wissen sollten.
Aktien nachts oder am Wochenende kaufen oder verkaufen? Das war bislang an der Deutschen Börse nicht möglich. Das soll sich ändern, zumindest für DAX-Aktien.
Die Deutsche Börse in Frankfurt hat mitgeteilt, dass ab sofort auf ihrer Tochter-Plattform 360X die Aktien der DAX-Unternehmen rund um die Uhr gehandelt werden können. Doch noch fehlen die Partner. Und es gibt einiges zu beachten. Ein Überblick.
Wer spätabends oder am Wochenende DAX-Aktien kaufen oder verkaufen will, kann das ab sofort machen.
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Bisher macht an der Frankfurter Börse der reguläre Handel über den Handelsplatz XETRA um 17.30 Uhr dicht. Der erweiterte Börsenhandel endet um 22 Uhr. Wer danach eine Order erteilt, muss bisher auf den nächsten Handelstag warten, bis diese ausgeführt wird. Denn erst dann wird die Order im laufenden Börsengeschehen berücksichtigt - mitsamt der dann geltenden Preise.
Über die Deutsche-Börse-Tochter, die Plattform 360X, soll sich das nun ändern. Auch nachts oder an Wochenenden können hier die echten - also nicht als digitales Finanzinstrument verwahrten ("tokenisierten") - Papiere der 40 wertvollsten deutschen börsennotierten Unternehmen gekauft werden, etwa SAP, Siemens oder Airbus.
Allerdings: Um dort handeln zu können, brauchen Privatpersonen wie bisher einen Broker, etwa die Hausbank, wo das eigene Depot liegt. Außerdem wichtig: 360X ist eine separate und von dem Handel über XETRA losgelöste Plattform.
"Sie wird auch durch die Bafin überwacht und reguliert, ist aber keine Börse im rechtlichen Sinne und für sie gelten etwas weniger strenge Auflagen", erklärt Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank im Gespräch mit tagesschau.de.
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