// TAGESSCHAU AUSLAND — MONDO
Probleme in Beziehungen zu USA: Ein Sicherheitsrisiko für Israel
Spätestens der Iran-Krieg hat die Beziehung der USA zu Israel verändert. In Washington wird die israelische Regierung zunehmend als Belastung wahrgenommen. Für Netanjahu geht es deshalb um viel, wenn er heute Trump trifft.
Die Meldung vom Atomdeal der USA mit Saudi-Arabien hat in Israel für Aufregung gesorgt. Offizielle Erklärungen gab es zunächst allerdings keine, und die Worte von Danny Danon, Israels Botschafter bei den Vereinten Nationen, klangen eher nach dem Versuch, zu beruhigen.
Danon sagte dem Radiosender Kol Israel Reshet Bet, die israelische Regierung rede mit ihren Freunden in den USA über diese Dinge hinter verschlossenen Türen, und wenn sie besorgt sei oder Einwände habe, dann gebe sie ihnen Ausdruck, "aber wir tun das nicht außerhalb". Man rede ohnehin die ganze Zeit, die Abstimmung mit den US-Amerikanern sei sehr intensiv, auf allen Ebenen.
Der Deal sieht zwar nur die zivile Nutzung der Atomkraft durch Saudi-Arabien vor, doch befürchtet wird ein nukleares Wettrüsten in der Region. Für Israel, selbst eine Atommacht, ist das eine Bedrohung.
FAQ
23.07.2026
Das Abkommen zwischen den USA und Saudi-Arabien bezieht sich auf die zivile Nutzung von Atomenergie.
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Ob der Deal wirklich so kommt, ist inzwischen wieder unklar, denn US-Präsident Donald Trump ruderte wieder einmal zurück, kurz nachdem die Übereinkunft öffentlich geworden und unterzeichnet worden war. Er besteht nun als Bedingung auf einem Normalisierungsabkommen zwischen Saudi-Arabien und Israel.
Doch vermutlich glaube er selber nicht daran, sagt Michal Yaari, eine Expertin für die arabische Welt, im Fernsehsender Channel 12:
US-Präsident Trump knüpft das gerade erst vereinbarte Atomabkommen mit Saudi-Arabien an eine Bedingung.
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Allen Fragen zum Trotz, der Alleingang Trumps sagt etwas aus über den Zustand der Beziehungen zwischen den USA und Israel.