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Spider-Man Brand New Day: Tom Holland bringt PlayStation-Action auf die Leinwand
Tom Holland bestätigt in einem Interview, dass die dynamischen Kämpfe in Spider-Man: Brand New Day stark von den Insomniac-Spielen geprägt wurden.
Seit gestern läuft der vierte Spider-Man-Film mit Tom Holland in der Hauptrolle im Kino. Spider-Man: Brand New Day lässt den freundlichen Wandkrabbler nicht schon wieder gegen ein neues Weltuntergangsszenario antreten, sondern bringt ihn zurück in die Nachbarschaft New Yorks, wo er sich mit alltäglicheren Antagonisten und persönlichen Problemen herumschlägt. Dabei haben nicht nur andere Spider-Man-Filme ihre Spuren hinterlassen, auch die Spiele aus dem Hause Insomniac Games haben einen deutlichen Einfluss auf Brand New Day.
Als ich gestern Abend im Kino saß und mir den neuen Spider-Man ansah, habe ich mich immer wieder dabei ertappt, dass ich dachte: ‘Das kommt mir aber bekannt vor.’ Einige Moves, Finisher und auch andere Einstellungen haben mich sehr an Insomniacs Spider-Man erinnert. Gerade weil ich kurz vorher Spider-Man Miles Morales noch einmal gespielt habe. Doch die Art, wie Peter Parker in einer Sequenz am Anfang auf ein Autodach springt, ist sogar ähnlich gefilmt wie die Quick-Time-Events im Spiel. Ich dachte: ‘Gleich zielt einer mit einer Waffe aus dem Fenster’.
Umso schöner, dass Tom Holland in einem Interview mit IGN dies nun direkt bestätigt hat. “Viele der Finishing-Moves. Ich habe das Spiel gestern Abend tatsächlich gespielt. Ich konnte letzte Nacht nicht schlafen, weil ich mich so auf den heutigen Tag gefreut habe”, erklärt er. “Ich habe überlegt, was ich machen soll, und mir dann gedacht: ‘Ich starte einfach das Spiel und habe ein bisschen Spaß.’ Für mich waren viele dieser Finishing-Moves und vieles von dem, was wir machen, davon beeinflusst.”
Gerade in den Kampfszenen wird das auch spürbar, denn die Choreographie unterscheidet sich deutlich von den vorherigen Spider-Man-Filmen und hat etwas deutlich Dynamischeres an sich. Und hin und wieder gibt es auch Moves und Finisher, die ihr eins zu eins aus den Spielen kennt. Gerade über das Aufprallnetz habe ich mich sehr gefreut, da es mich auch im ersten Spider-Man häufig aus brenzligen Situationen gerettet hat.
“Viele unserer Action-Designer und Stuntleute waren begeisterte Gamer”, führt Holland weiter aus. “Sie haben in diesen Spielen Dinge erlebt, die sie begeistert haben, und dann haben sie einfach Screenshots von den Moves gemacht, die ihnen besonders gut gefallen haben, sie mit zum Drehbuchteam gebracht und mir gezeigt. Und dann haben wir gesagt: ‘Ja, das ist der Hammer. Lasst uns überlegen, wie wir das in echt hinbekommen.’”
Auch wenn ich gestern schon dachte, dass Insomniacs Einfluss spürbar war, hätte ich nicht gedacht, dass er so groß war. Aber es freut mich auch sehr, denn das Ergebnis kann sich sehen lassen.