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Man braucht gar keine Steam Machine: SteamOS auf Standard-PC getestet
Seit Version 3.8 unterstützt SteamOS offiziell PCs mit AMD-Grafikkarten. Wir haben es mit einer RX 9060 XT (16 GByte) und einem Ryzen AI Max+ 395 ausprobiert.
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Spätestens seit Veröffentlichung der Steam Machine ist Valves Linux-Geschmacksrichtung SteamOS schwer angesagt. c’t 3003 hat SteamOS 3.8 auf zwei AMD-Rechnern (RX 9060 XT und Ryzen AI Max+ 395) installiert und durchgetestet. Wie viel Steam Machine bekommt man ohne Valve-Hardware?
(Hinweis: Dieses Transkript ist für Menschen gedacht, die das Video oben nicht schauen können oder wollen. Der Text gibt nicht alle Informationen der Bildspur wieder.)
Guckt mal hier, das ist ein Nicht-Steam-Machine-PC mit SteamOS – also dem offiziellen Linux von Valve, den Machern von Steam und der Steam Machine. Ja, und ich werde das Wort Steam in diesem Video wahrscheinlich noch ein, zwei Mal öfter verwenden. Also, ich habe SteamOS auf diesem PC hier installiert und das Ding funktioniert genauso geschmeidig wie eine echte Steam Machine. Man kann SteamOS nämlich jetzt ganz offiziell, ganz ohne Frickeln auf allen PCs und Handhelds mit AMD-Grafik installieren, seit SteamOS Version 3.8 rausgekommen ist. Und ja, das ging auch vorher schon, aber irgendwie nur mit Fummelei, und dass es von Valve offiziell unterstützt wird, das ist halt schon ein Unterschied.
Und ich muss sagen, nach meinem Test hier verstehe ich zum ersten Mal, warum viele von euch SteamOS so abfeiern und warum Linus Tech Tips die Steam Machines und vor allem SteamOS als normales PC-Betriebssystem zum Arbeiten empfohlen hat. Spoiler: Ja, ich habe mit SteamOS sogar mehr FPS in Cyberpunk 2077 gemessen als auf dem gleichen System unter Windows. Und nein, das ist nicht der Grund, warum ich SteamOS für die Zukunft des PCs für extrem wichtig halte. Bleibt dran.
Liebe Hackerinnen, liebe Internetsurfer, herzlich willkommen hier bei...
Ganz ehrlich, ihr fragt euch vielleicht: Hä, was haben denn jetzt auf einmal alle mit SteamOS? Es gibt ja wohl etliche gamingfokussierte Linux-Distributionen. Was hat SteamOS denn jetzt, was die anderen nicht haben? Das kann ich euch am besten demonstrieren, indem ich einen PC mit SteamOS drauf boote, wo nur ein Monitor angeschlossen ist, sonst nichts. Wie ihr vielleicht wisst, starten viele Rechner erst gar nicht ohne Tastatur. Da kommt dann diese Fehlermeldung. Das kann man zwar im UEFI einstellen, dass diese Fehlermeldung nicht kommt, aber man braucht ja eigentlich sowieso immer eine Tastatur, um sich zum Beispiel in Windows, Linux oder macOS einzuloggen.
SteamOS bootet hoch und zeigt dann einfach diese Piktogramme. Das wirkt jetzt erst mal unspektakulär, aber ich kann mir vorstellen, dass damit wirklich jede Person – also auch eine Person, die gar keine Ahnung von Rechnern hat – sofort checkt: Aha, okay, da muss ich offenbar irgendeine Maus, Tastatur oder einen Controller anschließen. Jetzt stecke ich da einfach einen Controller rein und zack, geht es sofort los! Es schaltet sofort um, das System fragt einmal kurz nach der Sprache, Zeitzone, WLAN und zeigt mir diesen Steam-Login-QR-Code. Dann halte ich mein Handy mit der Steam-App da dran und fertig: Ich kann sofort losspielen.