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Bundestags-Innenausschuss tagt zu CSD-Anschlag
Der islamistische Terroranschlag beim Berliner CSD ist heute Thema im Innenausschuss des Bundestags. Die Teilnehmer der Sondersitzung sind hochrangig - und müssen sich auf viele Fragen gefasst machen.
Zehn Tage nach dem Attentat auf den Christopher Street Day in Berlin lautet die zentrale Frage weiterhin: Wieso konnte der Terroranschlag nicht verhindert werden? Dabei hatten die Behörden den mutmaßlichen Attentäter Abdul B. schon lange auf dem Radar, er war seit Monaten als islamistischer Gefährder eingestuft.
Linke und Grüne im Bundestag hatten auf eine Sondersitzung des Innenausschusses gedrängt, um weitere Antworten zu bekommen. Wegen der parlamentarischen Sommerpause findet die Sitzung per Videoschalte statt. Die Teilnehmer sind hochrangig: Neben Bundesinnenminister Alexander Dobrindt werden auch die Chefs von Bundespolizei, BKA und Verfassungsschutz zugeschaltet.
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26.07.2026
Nach dem Anschlag auf Teilnehmer des Christopher-Street-Days in Berlin werden die Fragen an die Behörden lauter.
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Zentrale Punkte sind aber schon bekannt: So wurde in Recherchen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung detailliert nachgezeichnet, dass Abdul B. für das BKA als sogenannte Hochrisikoperson galt und noch kurz vor dem Anschlag von Sicherheitsbehörden gefilmt wurde.
Auf einer Sondersitzung im Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses wurde bekannt, dass der Verfassungsschutz die Aktivitäten des Mannes in der salafistischen Szene schon seit Jahren im Blick hatte.
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27.07.2026
Noch kurz vor dem Anschlag wurde er von den Sicherheitsbehörden gefilmt.
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Der Grünen-Innenpolitiker Konstantin von Notz hat aber noch viele Fragen - zum Beispiel, welche Gefährdungseinschätzung durch welche Behörde vorgenommen wurde. Von Notz verlangt außerdem - wie bei vergangenen Taten - eine detaillierte Zeitleiste, wann Landes- und Bundesbehörden wie gehandelt haben.