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Apple vs. OpenAI: Ex-Mitarbeiter hatten weiterhin Zugriff auf iCloud-Daten
Die Auseinandersetzung zwischen Apple und OpenAI rund um den Vorwurf des Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen nimmt wieder an Fahrt auf. Medienberichten zufolge sollen mehrere Ex-Mitarbeiter nach ihrem Ausscheiden aus dem Unternehmen über ihre persönlichen iCloud-Konten weiterhin Zugriff auf vertrauliche Dateien gehabt haben.
Mehr als ein halbes Dutzend ehemalige Mitarbeiter sollen einem Bericht von The Information, auf den sich Apple Insider bezieht, davon berichtet haben, dass vertrauliche Dateien nach dem Entzug des regulären Unternehmenszugangs in ihren privaten Accounts verfügbar geblieben sind und teilweise weiterhin synchronisiert wurden. Als Grund dafür wird der Umstand genannt, dass die Dateien während des Beschäftigungsverhältnisses mit persönlichen Apple-IDs beziehungsweise iCloud-Konten geteilt worden waren. Diese Verzahnung privater Apple-IDs mit der internen Arbeitsumgebung ist den Angaben zufolge nicht ungewöhnlich. So soll Apple Mitarbeitern beruflich 2 TB iCloud-Speicher zur Verfügung stellen und zugleich ermöglichen, diesen mit einem bereits bestehenden persönlichen Speicherplan zu kombinieren.
Dadurch ist es Mitarbeitern möglich, ihre private Apple-ID auch für berufliche Zwecke zu verwenden. Dieses Vorgehen vereinfache zwar die Nutzung von Arbeits- und Privatdaten auf einem einzigen Gerät, erschwere allerdings die vollständige Trennung beider Bereiche beim Ausscheiden aus dem Unternehmen. Dateien, die nicht innerhalb eines von Apple kontrollierten Arbeitsbereichs gespeichert wurden, konnten deshalb auch nach dem Ende des Arbeitsverhältnisses weiterhin über das private iCloud-Konto erreichbar sein. Erklären lässt sich dies auch damit, dass beispielsweise ein iPhone nur eine primäre Apple-ID für den vollständigen iCloud-Zugriff unterstützt, wodurch eine strikte Trennung weniger praktikabel ist.
Den Berichten zufolge hatte Apple bereits 2010 einen speziellen „Apple Work“-Ordner eingeführt, der allerdings nach dem Ausscheiden wieder verschwand, womit auch der Zugriff auf die darin gespeicherten Daten endete. Apple wollte mit dem Vorhaben die Kontrolle über berufliche Dateien innerhalb der iCloud-Konten seiner Mitarbeiter verstärken. Dennoch konnten Dateien, die außerhalb dieses Bereichs mit einer persönlichen Apple-ID geteilt worden waren, weiterhin neben privaten Fotos und anderen persönlichen Daten liegen und auch nach dem Ende des Arbeitsverhältnisses weiter synchronisiert werden.
Ein ähnliches Problem entstand bei der internen Kommunikation und dem Austausch von Dateien: Bis 2019 soll Apple dafür iMessage genutzt haben, anschließend aber auf Slack umgestiegen sein. Während die Verantwortlichen bei Slack die Zugänge zentral deaktivieren konnten, konnten alte iMessage-Unterhaltungen und deren Anhänge auf privaten Geräten erhalten bleiben. Auch beim Offboarding, also bei der Kontrolle der genutzten Geräte beim Ausscheiden der Angestellten, sollen die Überprüfungen bei normalen Mitarbeitern weniger umfangreich ausgefallen sein als bei hochrangigen Führungskräften. Dadurch erhöhte sich die Wahrscheinlichkeit, dass außerhalb der zentral verwalteten Systeme gespeicherte Dateien erhalten blieben.
Den genannten Mitarbeitern sollen somit auch nach ihrem Wechsel die während ihrer Beschäftigung freigegebenen Dokumente weiterhin zur Verfügung gestanden haben, obwohl Apple den größten Teil ihres Unternehmenszugangs bereits deaktiviert hatte – darunter sollen sich unter anderem vertrauliche Informationen wie Planungen für Produkt-Launch-Events befunden haben. Einige erhielten sogar noch Benachrichtigungen, wenn diese Dokumente später aktualisiert wurden. Die ehemaligen Mitarbeiter erklärten, sie hätten nicht versucht, den Zugriff absichtlich zu behalten, vielmehr seien die Unterlagen unerwartet zwischen ihren privaten iCloud-Daten aufgetaucht.
Dies könnte Apples Vorwürfe in der am 10. Juli eingereichten Klage, dass einige Mitarbeiter wie der ehemalige Senior System Electrical Engineer Chang Liu oder der langjährige A