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iOS 28: Apple öffnet bald die iPhone-Zwischenablage für Windows-PCs
Apple ist dabei, mit einer jahrelangen Tradition zu brechen und Unternehmen wie Microsoft indirekt Zugriff auf die „Universalablage“ zwischen iPhone, iPad und dem Mac zu gewähren. Damit könnte eine kopierte Datei auf dem iPhone in wenigen Sekunden auf dem Windows-PC sein. Hintergrund ist eine offizielle Anfrage von Microsoft.
Im Moment werden bei Apple iPhone, iPad und Mac über die Universalablage verbunden, die die Zwischenablage über die iCloud per Apple-ID synchronisiert. Auf diese Universalablage soll Microsoft jedoch keinen direkten Zugriff bekommen.
Technisch umgesetzt wird das Ganze stattdessen über eine Systemerweiterung, die von iOS ständig auf dem Laufenden gehalten wird, was in die Zwischenablage kopiert wurde. Die Erweiterung soll sich technisch an bestehenden Frameworks aus iOS 26.5 orientieren.
We will introduce a new solution that will follow similar patterns to the Accessory Notifications and Accessory Live Activities frameworks that were introduced on iOS26.5. It will enable you to create an extension to share and import pasteboard items with paired accessories. The system will notify your extension when items are copied into the clipboard; then your extension can use the Accessory Transport Extension framework to share the contents with your accessory as necessary using available transports.
Auf welche Standards die Erweiterung setzen wird, ist noch unklar. Infrage kommen neben BLE natürlich auch eine E2E-Verschlüsselung. Daneben bleibt auch noch die Frage offen, wie viel Zugriff die Erweiterung bekommt, denn in der Zwischenablage landen auch Passwörter und 2FA-Codes. Der Nutzer wird jedoch in jedem Fall einmalig dem Prozess zustimmen müssen, somit werden die Daten nicht ohne Mitwirkung des Nutzers geteilt.
To adopt this solution, you will need to adopt AccessorySetupKit in order for the user to consent to the necessary permissions allowing the pasteboard to be shared with your accessory.
Microsoft verfügt auf Windows bereits über eine Integration mit dem iPhone, bei der etwa Benachrichtigungen, der Akkustand und mehr angezeigt werden können.
Hintergrund für die neue Funktion ist eine förmliche Anfrage von Microsoft über Apples EU-Portal für Interoperabilitätsanfragen. In der EU muss Apple auf Nachfragen Funktionen, die bisher nur für Apple-Dienste und -Geräte freigegeben sind, auch für die Konkurrenz öffnen. Rechtsgrundlage ist das Gesetz über digitale Märkte (DMA), bei dem iOS und iPadOS als Torhüter gekennzeichnet sind und der Konzern sich bei Funktionen für die Geräte keinen „walled garden“ mehr bauen darf.
Die Anfrage von Microsoft wurde am 25. März 2026 gestellt und kann hier eingesehen werden. Seit Antragstellung hat Apple wie folgt reagiert.
Nutzer müssen sich bis zur Umsetzung jedoch noch gedulden. Apple spricht gegenüber Microsoft von einem „großen Entwicklungsaufwand“ und hat die Funktion als Beta für Herbst 2027 und für die Allgemeinheit bis zum Jahr 2028 in Aussicht gestellt.