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Viture stellt günstige Display-Brille und USB-C-Dock für Nintendo Switch 2 vor
Viture bringt ein Budget-Modell auf den Markt und bietet neues Zubehör, das die eigenen Display-Brillen mit der Nintendo Switch 2 kompatibel macht.
Mit der Display-Brille „Pro 2“ bringt Viture ein preiswerteres und kompaktes Modell auf den Markt.
Viture hat mit der Pro 2 seine bislang leichteste und flachste Display-Brille vorgestellt und folgt damit erneut dem Konkurrenten Xreal, der erst kürzlich die neue „xbx“-Modellreihe im unteren Preissegment platziert hat. Die Pro 2 wiegt 63 Gramm und ist damit laut Hersteller 20 Prozent leichter sowie 16 Prozent schmaler als das Vorgängermodell aus dem Jahr 2024.
Wie alle Display-Brillen funktioniert sie nur per USB-C-Kabel-Verbindung mit Smartphones, Laptops oder Handhelds und projiziert dann über sogenannte „Birdbath-Optiken“ ein virtuelles Bild ins Sichtfeld. Kameras für räumliches Tracking (6DoF) fehlen, weshalb sich das virtuelle Bild ohne weiteres Zubehör nicht an einem festen Punkt im Raum fixieren lässt – ein wesentlicher Unterschied zu Geräten wie der Meta Quest 3 oder Apple Vision Pro.
Unter der Bezeichnung „UltraClarity 3.0“ verspricht Viture optische Verbesserungen. Die Schärfe soll demnach nicht nur in der Mitte, sondern bis in die Ecken des 50 Grad großen Sichtfelds gleichmäßig ausfallen. Das erste Pro-Modell erreichte 46 Grad, andere Modelle wie die Viture Luma Ultra oder das Flaggschiff „The Beast“ liegen bei 52 und 58 Grad. Auch die Bildstabilität sei gesteigert und geometrische Verzerrungen sollen reduziert worden, verspricht Viture.
Wie bei aktuellen Modellen in dieser Geräteklasse üblich, sitzen auch in der Viture Luma Pro 2 zwei Sony-Micro-OLED-Panels mit jeweils 1920 × 1080 Bildpunkten bei bis zu 120 Hz Bildwiederholrate. Die wahrgenommene Spitzenhelligkeit gibt Viture mit 1600 Nits an, gegenüber 1000 Nits beim Vorgänger. Dioptrienräder an beiden Seiten decken einen Bereich von 0 bis −5,0 ab, drei austauschbare Nasenpads mit sieben Positionen sollen den Tragekomfort verbessern.
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Parallel zur Brille stellt Viture das Mobile Dock Mini vor, eine kompaktere Variante des bestehenden Docks zum Preis von 100 US-Dollar. Dieses ist ebenfalls kleiner und leichter als das bisherige Modell, fasst allerdings nur 10.000 statt 13.000 mAh. Das Dock erweitert die Kompatibilität auf zusätzliche Geräte, insbesondere die Switch 2. Nintendos Konsole ist eines der wenigen Handhelds, das standardmäßig nicht mit Display-Brillen oder USB-C-Docks von Drittherstellern kompatibel ist. Per Magnethalterung kann sich das Dock direkt an der Rückseite der Konsole befestigen oder als eigenständiger USB-C-Hub genutzt werden.
In den USA ist die Brille ab sofort für 300 US-Dollar erhältlich, über den Viture-Online-Shop liegt der Preis bei rund 270 Euro zuzüglich Steuern, Versand- und möglicher Importkosten. Händler wie Amazon.de listen das Gerät bereits für 350 Euro. Viture agiert derzeit in einem angespannten Wettbewerbsumfeld. Der größte Konkurrent Xreal hat gegen das Unternehmen wegen angeblicher Patentverletzungen geklagt – sowohl in Deutschland als auch in den USA. Viture bestreitet die Vorwürfe und hat Einspruch gegen das zugrunde liegende Patent eingelegt.